Pressemitteilung

Hochwasserkatastrophe – Appell der örtlichen SPD-Abgeordneten: Der Wiederaufbau kann nur gemeinsam gestemmt werden. Darauf kann und muss Verlass sein!

„Der Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe wird nur mit gemeinsamen Kräften zu stemmen sein. Es gilt, schnelle und unbürokratische Hilfe für alle bereitzustellen, die diese benötigen. Dies wird Milliardensummen kosten und auch Zeit in Anspruch nehmen."

Wie viele Tausend andere Menschen haben auch die örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Astrid Schmitt, MdL, Susanne Müller, MdL, und Nico Steinbach, MdL, in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten in den vergangenen Tagen die unbeschreibliche Zerstörung und das menschliche Leid erlebt. Sie haben mitgeholfen, erste Hilfsmaßnahmen zu organisieren oder bei ersten Aufräumarbeiten zu unterstützen. Unterdessen richten die drei örtlichen SPD-Abgeordneten aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse der vergangen Tage eine klare Botschaft an Land und Bund:

„Der Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe wird nur mit gemeinsamen Kräften zu stemmen sein. Es gilt, schnelle und unbürokratische Hilfe für alle bereitzustellen, die diese benötigen. Dies wird Milliardensummen kosten und auch Zeit in Anspruch nehmen. Dies muss allen Verantwortlichen und auch den Bürgerinnen und Bürgern im Land und Bund klar sein. Aber wenn wir alle bereit sind füreinander zu stehen und einig sind, dass wir den Wiederaufbau nach der enormen Zerstörung durch die Fluten nur gemeinsam stemmen und voranbringen können, wird es gelingen. Darauf kann und muss Verlass sein!“

 

Susanne Müller, SPD-Abgeordnete für das am stärksten von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Ahrtal: „Als ich am Mittag des 15. Juli nach der Sitzung des Landtags in Mainz zu Hause war, wusste ich, dass unser Keller komplett vollgelaufen war. Vor Ort dann das Ausmaß der Zerstörung und das Leid der Menschen mitzubekommen, die ihre Liebsten vermissten oder verloren hatten, war unbeschreiblich. Es gilt jetzt alle Kräfte zu bündeln und beim Neu- und Wiederaufbau dafür zu sorgen, dass dieser nachhaltig und rasch von statten geht, um den Menschen ihre Sicherheit zurück zu geben, aber gleichzeitig Perspektiven aufzuzeigen, die die Menschen in unserer Heimat sehr dringend benötigen. Vor Allem die Wiederherstellung der Verkehrsinfrastruktur und die Versorgung mit Strom, Wasser beziehungsweise Abwasser und Gas sind für die Menschen im Ahrtal hoch relevant und letztlich Standortfaktoren.“

 

Nico Steinbach, SPD-Abgeordneter für den Eifelkreis Bitburg-Prüm bekräftigt: „Der Wiederaufbau wird ein nationaler Kraftakt. Bund und Länder müssen den privaten Geschädigten und den Gemeinden über einen Wiederaufbaufonds spürbare finanzielle Unterstützung zur Verfügung stellen um Existenzen zu sichern. Im Anschluss sollte die Absicherung von Elementarschäden in der Wohngebäude- und Hausratversicherung obligatorisch werden! Die Optimierung von Abläufen bei Warnsystemen und der Ausstattung im Katastrophenschutz gehörten verpflichtend dazu.“

 

Astrid Schmitt, SPD-Abgeordnete für die Vulkaneifel: „Viele Menschen hat die Hochwasserkatastrophe in existentielle Not gebracht. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, dem vermitteln die vielen Medienberichte und die Statements der Betroffenen ein Bild. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger haben alles verloren. Die enorme Hilfsbereitschaft und die vielen Millionen Euro an Spenden von Menschen aus ganz Deutschland machen Hoffnung. Klar ist aber auch, dass der Wiederaufbau viele Milliarden Euro kosten wird und über einen langen Zeitraum koordiniert laufen muss. Ich bin mir sicher, dass die schnelle und beeindruckende Hilfsbereitschaft der Menschen in eine langfristige Solidarität mündet. Dafür ist es wichtig, dass der Wiederaufbau gut koordiniert und organsiert wird. Hierfür sind gute Strukturen im Land und im Bund von Nöten. Die Landesregierung hat hier bereits wichtige grundlegende Entscheidungen getroffen.“

 

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion: „Ich konnte mir vor Ort ein Bild von den enormen Zerstörungen machen. Ich kann den Appell und die Erkenntnisse meiner Landtagskolleginnen und meines Landtagskollegen aus der Region nur unterstreichen. Das gilt für alle Kolleginnen und Kollegen in der SPD-Fraktion. Uns alle eint der Wille und die gemeinsame Anstrengung, alles was nötig ist zu aktivieren, damit der Wiederaufbau gelingt und den Menschen eine Perspektive geboten wird.  Für uns ist klar, dass dies eine Kraftanstrengung für einen langen Zeitraum bedeutet, den wir konstruktiv und pragmatisch mit allen Beteiligten und Verantwortlichen von Land, Bund und Kommunen gehen wollen.“