Pressemitteilung

Nach Gespräch mit dem Jugendherbergswerk

Schweitzer: „Jugendherbergen brauchen jetzt Hilfe und Entwicklungsperspektiven“

Anlässlich des heutigen Austauschs mit dem Deutschen Jugendherbergswerk Rheinland-Pfalz/Saarland zur Zukunft der rheinland-pfälzischen Jugendherbergen erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Alexander Schweitzer:

„Die Bedeutung der Jugendherbergen für Rheinland-Pfalz ist aus touristischer, wirtschaftlicher und struktureller Sicht als herausragend einzuschätzen. Wir können stolz darauf sein, dass wir als Bundesland nach wie vor über ein sehr dichtes Netz an Jugendherbergen zu verfügen. Uns als SPD-Fraktion liegt es am Herzen, dass das so bleibt – das haben wir im Gespräch mit dem Verband der Jugendherberen deutlich gemacht. Die Corona-Krise hat die teils schwierige finanzielle Situation mancher Jugendherbergen noch einmal verschärft, einige Häuser waren schon vor der Pandemie in schlechter finanzieller und baulicher Verfassung. Im Ergebnis mussten bereits mehrere Häuser schließen. Wir haben es hier demnach mit einer akuten und einer langfristigen Problemlage zu tun.“

Schweitzer weiter: „Wir werden für beide Aufgabenstellungen eine gute, gemeinschaftlich getragene Lösung finden, um die Jugendherbergen in unserem Land zukunftsfest weiterzuentwickeln. In einem ersten Schritt hat die Landesregierung dafür gesorgt, dass die Coronahilfen in Höhe von insgesamt neun Millionen Euro für Jugendherbergen, Naturfreundehäuser und ähnliche Einrichtungen bei Bedarf auch in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Was die langfristige Herausforderung des aufgelaufenen Sanierungsstaus in mehreren Jugendherbergen angeht, so bedarf es weiterer Lösungsansätze: Hier müssen nachhaltige Wege gefunden werden, um die hohen Investitionsbedarfe gemeinsam mit dem DJH Rheinland-Pfalz/Saarland sukzessive abzuarbeiten. Dazu braucht es eine Allianz aus Verband, Land und Kommunen. Diese Einladung zum Gesprächsprozess richten wir natürlich auch an Naturfreundehäuser, Wanderheime und andere Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Beherbergungsbetrieb. Die SPD-Fraktion wird die kommenden Monate nutzen, um alle Beteiligten im Sinne einer langfristigen Lösung an einen Tisch zu bekommen.“


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