Pressemitteilung

Modernisierung des Unimedizin-Campus ist im Gange

CDU-Fraktion setzt bei Medizinerausbildung auf Masse statt Klasse

Zur heutigen Demonstration von Studierenden der Human- und Zahnmedizin zur Situation an der Universitätsmedizin Mainz erklärt der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Johannes Klomann:

„Mit der aktuell geäußerten Kritik der Studierenden der Medizin- und Zahnmedizin setzen wir uns intensiv auseinander. Leistungsstarke Forschung und Lehre brauchen eine auskömmliche Finanzierung, seit 2019 werden der Unimedizin durch das Land daher jährlich 10 Millionen Euro zusätzlich für diesen Bereich zur Verfügung gestellt. Damit stellen wir an den Universitätskliniken eine hochwertige, am Patienten orientierte Medizinerausbildung sicher. Zusätzlich soll die Anzahl der Medizinstudienplätze bis 2021 sukzessive um 13 Prozent erhöht werden. Zum Wintersemester 2020/2021 werden dann 225 Studierende ein Medizinstudium aufnehmen.“

„Bezogen auf die Studienanfängerzahlen ist die Mainzer Universitätsmedizin bereits heute der drittgrößte Studienstandort für Medizin bundesweit, auch bei der Betreuungssituation der Studierenden steht die Unimedizin im Bundesvergleich gut da. Die CDU-Landtagsfraktion setzt bei der Medizinerausbildung stattdessen auf Masse statt Klasse: Die Forderung nach 200 zusätzlichen Medizinstudienplätzen ist reiner Populismus und geht völlig an den Interessen der Studierenden vorbei, die ein Recht auf eine hochwertige Medizinerausbildung haben.“

Klomann weiter: „Die Landesregierung unterstützt die Universitätsmedizin mit umfangreichen Investitionen. Im Fokus der Investitionsmaßnahmen der Landesregierung steht die bauliche Erneuerung des Unimedizin-Campus mit dem Ziel einer umfassenden Modernisierung des Klinikbestands. So befinden sich derzeit mit dem Neubau der Zahn-, Mund- und Kieferklinik, der Klinisch-Theoretischen Institute (KIT), der Transfusionszentrale sowie der Schule der medizinisch-technischen Laborassistentinnen und -assistenten vier Großprojekte bereits in der Umsetzung. Allein für die neue Zahnklinik stellt das Land 70,9 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Baumaßnahmen wie der Neubau des Zentrums für Tumorerkrankungen sowie eines neuen Herzklappenzentrums werden folgen.“


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