Pressemitteilung

Kinder kehren zurück in die Kitas

Brück: Flexible Lösungen im Sinne der Kinder, der Eltern und der Fachkräfte

Das Bildungsministerium und die Kita-Spitzen haben heute Leitlinien für die schrittweise Öffnung der Kitas in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Dazu erklärt die kitapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bettina Brück:

„Für alle Eltern und Kita-Kinder ist es eine gute Nachricht, dass spätestens ab Anfang Juni in den Kitas wieder der eingeschränkte Regelbetrieb losgehen wird. Alle Kinder sind eingeladen, phasen- oder tageweise wieder in ihre Kitas zurückzukehren. Die heute vorgestellten Leitlinien des Bildungsministeriums sind pädagogisch sinnvoll und tragen gleichzeitig dem Gesundheitsschutz der Kinder, der Familien sowie der Erzieherinnen und Erzieher Rechnung. Mit den Leitlinien erhalten die Kita-Leitungen vor Ort zudem die notwendige Flexibilität, um auf der Grundlage der räumlichen und personellen Kapazitäten und in Abstimmung mit den Jugendämtern passende Lösungen auf dem Weg zurück zum Regelbetrieb zu entwickeln.“

Brück weiter: „Berufstätige oder alleinerziehende Eltern, die in der Corona-Pandemie bis an ihre Belastungsgrenze gekommen sind, werden durch die Kita-Öffnungen nun spürbar entlastet. Mit dem heute vorgestellten Fahrplan erhalten sie eine klare Perspektive, wann und in welchem Umfang ihre Kinder wieder in der Kita betreut werden können. Bereits ab Anfang Juni können sich die Vorschulkinder auf den Übergang zur Grundschule vorbereiten und Abschied von der Kita-Zeit nehmen. Als zweite Säule bleibt das Angebot der Notbetreuung für Kinder von berufstätigen Eltern sowie Alleinerziehenden erhalten. Als Orte des sozialen Lernens und der frühkindlichen Bildung werden in den Kitas die Weichen für den künftigen Bildungsweg gestellt. Zum Zuge kommen sollen bei den nun folgenden Schritten des eingeschränkten Regelbetriebs daher insbesondere auch Kinder, die in besonderem Maße von der individuellen Förderung in der Kita profitieren.“

Brück betont: „Eine schnelle Rückkehr zum normalen Kita-Betrieb wird es vorerst nicht geben können. Zur Akzeptanz des vorgelegten Fahrplans trägt bei, dass Land, Kita-Träger, Elternvertreter und Gewerkschaften die weiteren Schritte als Verantwortungsgemeinschaft tragen und auch das vorliegende Konzept gemeinsam erarbeitet haben. Gemeinsam ist es gelungen, die Ziele frühkindlicher Bildung, die berechtigten Interessen der Eltern sowie den Gesundheitsschutz in Einklang zu bringen.“


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