Pressemitteilung

Bätzing-Lichtenthäler: „Was gemeinsam erreicht wurde, ist ein kleines Wunder nach der großen Katastrophe“

Bilanz zu ein Jahr Wiederaufbau

„Die Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021 ist der wohl schwerste Schlag, den Rheinland-Pfalz je hinnehmen musste. Auch ein Jahr nach der fürchterlichen Flutwelle im Ahrtal ist es teils kaum vorstellbar, mit welcher Wucht die Fluten getobt, welche Zerstörung sie angerichtet, welches Leid sie verursacht haben. Ein Wiederaufbau ist da keine Sache von Wochen und Monaten, es ist eine Sache von Jahren. Umso beeindruckender ist es, wenn man weiß, was im Ahrtal und anderen betroffenen Gebieten bereits gemeinsam erreicht wurde. Es ist beinahe wie ein kleines Wunder nach der großen Katastrophe. Hunderte Millionen Euro an Hilfen sind bewilligt, alle Orte waren nach wenigen Wochen wieder anfahrbar, Hundertausende Tonnen Abfälle und Schlamm wurden beseitigt, die Versorgung mit Wasser und Wärme war schnell wiederhergestellt, Kinder gehen wieder in ,ihre‘ Schule – und das Wichtigste: In vielen Fällen wurden Häuser repariert und Heimat zumindest teilweise wiederhergestellt.“ Dieses Fazit zog Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, nach der Diskussionsveranstaltung der Landesregierung gestern zu einem Jahr Wiederaufbau mit rund 130 Beteiligten am Nürburgring.

„Wer objektiv aufs Ahrtal schaut und mit den Menschen vor Ort regelmäßig spricht, der weiß, was dort gemeinsam geleistet wurde und was das den Menschen bedeutet. Diese Erfahrung hat unsere Fraktion bei den zahlreichen Besuchen im Ahrtal gemacht, allein im Rahmen unserer Reihe #FraktionimAhrtal haben sich Arbeitskreise rund 20-mal mit Menschen vor Ort ausgetauscht. Ihnen gebührt – ebenso wie den Tausenden Helfern – großer Dank und Anerkennung. Wer, wie aktuell teils zu verfolgen, nach einem Jahr, in dem so viel erreicht wurde, stets das Negative betont, der wird der enormen Leistung aller Beteiligten nicht gerecht – erst recht nicht der der Menschen im Ahrtal“, ergänzte Bätzing-Lichtenthäler. „Das heißt nicht, dass Potenzial zur Verbesserung nicht benannt werden soll. Bei einem Projekt dieser Dimension gibt es immer Punkte, bei denen nachgesteuert werden kann – und das geschieht bei Bedarf auch konsequent. Allein mit der aufsuchenden Hilfe hat die Landesregierung effizient bestehende Hilfen ausgebaut, um ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit zu nennen.“

Wahr ist: Im Ahrtal wurde gemeinsam schon sehr viel geschafft – und nach einer Katastrophe dieses Ausmaßes ist auch noch sehr viel zu tun, bilanzierte Bätzing-Lichtenthäler. „Wahr ist aber auch: Neben dem Wiederaufbau gibt es Verluste im Ahrtal, die man nicht ersetzen kann. Folgen der Flut, die nicht zu reparieren sind. Menschen, die ihre Liebsten verloren haben, die um Freunde und Verwandte trauern. Auch das wissen wir, und das vergessen wir nicht. Wir trauern mit ihnen. Wir stehen weiter an der Seite der Menschen, die so Schlimmes erleiden mussten. Und wir halten und erneuern unser Versprechen: Wir werden Sie nicht vergessen!“


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