Pressemitteilung

Teuber: „Kita-Zukunftsgesetz stärkt den Ausbau der frühkindlichen Bildung in Rheinland-Pfalz weiter“

Bereits 1400 neue Stellen für Fachkräfte

„Der konsequente Ausbau der frühkindlichen Bildung in Rheinland-Pfalz seit dem Jahr 2006 ist eine große Errungenschaft. Durch die sehr gut ausgebildeten Erzieher:innen ist die Qualität spürbar gestiegen. Nun folgt mit dem Kita-Zukunftsgesetz die nächste Qualitätsstufe, die diesen Ausbau weiter stärkt. Denn nun werden die Qualitätsstandards im ganzen Land vereinheitlicht und die Kommunen in ihren Bemühungen noch höhere Qualitäten anzubieten, bekräftigt und unterstützt. 1400 neue Stellen für Fachkräfte sind dafür ein erster Beleg. Aufgrund des 52 Millionen Euro hohen Sozialraumbudgets wird sich der Personalschlüssel noch weiter verbessern.“ Dieses positive Fazit zieht Sven Teuber, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zum am 1. Juli 2021 in Kraft getretenen Kita-Zukunftsgesetz anlässlich der heutigen Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Rheinland-Pfalz. 

Teuber führte exemplarisch weitere Beispiele auf, die sich dank Kita-Zukunftsgesetz im Personalbereich verbessern. So gebe es erstmals festgeschriebene Zeiten für die Anleitung von Auszubildenden und Studierenden, zudem werden Auszubildende nicht mehr auf den Personalschlüssel angerechnet. Darüber hinaus gibt es für Kitas mit bestimmten Schwerpunkten die Möglichkeit, andere Professionen für multiprofessionelle Teams einzustellen. „Gute Bildung darf nicht vom Wohnort abhängen. Das Kita-Zukunftsgesetz schafft die Voraussetzungen, dass überall in Rheinland-Pfalz gleich gute Bedingungen geschaffen werden“, sagte Teuber.

Insgesamt führe die Verbesserung der Rahmenbedingungen dazu, dass die Arbeit in der Kita attraktiver werde. Nichtsdestotrotz sei in der frühkindlichen Bildung– wie in vielen anderen Bereichen auch – der Fachkräftemangel eine Herausforderung. „Das Land hat die Ausbildungskapazitäten in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Auch die berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin wurde verstetigt, was die Attraktivität erhöht. Darüber hinaus wurde die akademische Ausbildung ausgebaut“, führte Teuber aus. „Wir als SPD-Fraktion sorgen auch in dem aktuell zu beratenden Haushalt dafür, dass die Qualifizierungsoffensive der Landesregierung weiter Fahrt aufnimmt. Wir brauchen noch mehr hervorragend ausgebildete Fachkräfte - und gehen dafür mit weiteren Kapazitäten und neuen Modellen auch entschlossen im Land voran.“

Mit Blick auf die heutigen Äußerungen der CDU führte Teuber aus: „Mit ihrer Pressemitteilung und Formulierungen wie ,Die Landesregierung hat die Kindertagesstätten gegen die Wand gefahren‘ zeigt die Oppositionsfraktion, dass sie kein Interesse an seriöser Sachpolitik hat. Die CDU-Fraktion vermittelt damit den Eindruck, dass Eltern ihre Kinder nicht guten Gewissens in die rheinland-pfälzischen Einrichtungen geben können. Eine solche Angstmacherei ist unverantwortlich. Überdies wird damit die Arbeit der Beschäftigten in den Kindertagesstätten schlecht geredet.“

Abschließend betonte Teuber: „Wir sind in der frühkindlichen Bildung in einem großen Transformationsprozess, der erst begonnen hat. Deshalb wird das Kitazukunftsgesetz evaluiert   und bei Bedarf nachgesteuert. Das Land wird im Austausch mit der vielfältigen Träger:innenlandschaft und der verantwortlichen kommunalen Familie immer ein verlässlicher Partner mit großem Einsatz für Kinder und frühkindliche Bildung sein. Ich bin allen Beteiligten sehr dankbar für ihren Einsatz in der Arbeit mit den Kindern wie auch im Hintergrund, um diese Arbeit noch weiter zu verbessern.“


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