Pressemitteilung.

Susanne Müller bezeichnet neues Selbstbestimmungsgesetz als einen Meilenstein

„Unterschiede sollten uns bereichern, nicht trennen“

Der Bundestag hat heute das neue Selbstbestimmungsgesetz verabschiedet, das das bisherige Transsexuellengesetz von 1980 ersetzt. Ein großer Erfolg, findet Susanne Müller, Sprecherin für LSBTQI* der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz: 

„Dieses Gesetz ist ein Meilenstein für die geschlechtliche Selbstbestimmung. Es ermöglicht eine Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen ohne unangemessene Hürden wie teure und langwierige Gutachten oder einen Gerichtsbeschluss. Das ist ein Fortschritt nicht nur für Betroffene, sondern für unsere gesamte offene und moderne Gesellschaft.“

Müller führte aus: „Es geht um die unantastbare Würde jedes Menschen – so, wie sie im Grundgesetz verankert ist. Unser Ziel auch als SPD-Landtagsfraktion ist vollkommen klar: Gleichberechtigung und Freiheit für alle. Denn alle Menschen haben ein Recht darauf, dass der Staat die geschlechtliche Identität achtet. Wir treten aktiv ein gegen Diskriminierung und Gewalt. Unsere Unterschiede sollten uns bereichern, nicht trennen."

Dem entspreche das neue Selbstbestimmungsgesetz mit seinen Fortschritten, so Müller: „Das neue Gesetz fördert die Teilhabe von trans-, intergeschlechtlichen und nichtbinären Personen in unserer Gesellschaft und baut damit zahlreiche möglicherweise diskriminierende Hürden ab. Deswegen unterstütze ich auch als Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für LSBTQI* dieses starke Zeichen für die Rechte und Würde aller Menschen.“