„Bildung ist die Grundlage von Teilhabe, von Verantwortung, von Demokratie. Wer sich bildet, gestaltet mit – in Betrieb, Verein und Gesellschaft. Deswegen unterstützen wir das neue Landesbildungszeitgesetz mit seinen erweiterten Möglichkeiten.“
Diese klaren Worte fand Dr. Katrin Rehak-Nitsche, weiterbildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, in ihrer Rede im Landtag zur Ersten Beratung der Gesetzesnovelle. „In Rheinland-Pfalz gibt es unzählige Menschen, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Herz für andere einsetzen. Menschen, die unser Gemeinwesen tragen. Dieses Engagement braucht Qualifikation – Kommunikation, Konfliktmanagement, Teamführung. Kurz gesagt: Bildung. Und genau hier setzt das neue Landesbildungszeitgesetz an.“
Rehak-Nitsche führte aus, welche konkreten Vorteile das Gesetz bringt: „Wir schaffen moderne und praxisgerechte Rahmenbedingungen für lebenslanges Lernen und ehrenamtliches Engagement. Wir erweitern den Anspruch auf Qualifizierung für ehrenamtliche Tätigkeiten – und erfüllen damit ein Versprechen aus unserem Koalitionsvertrag. Und wir ermöglichen die Anerkennung digitaler und hybrider Formate, damit Weiterbildung in den Alltag passt. Zugleich sorgen wir für klare Verfahren und transparente Fristen.“
Der Umfang bleibe mit zehn Arbeitstagen in zwei Jahren ebenso bestehen wie die Erstattungsregeln für kleine und mittlere Betriebe, führte die weiterbildungspolitische Sprecherin aus. Ihr Fazit: „Wir nehmen Bildung ernst – und wir nehmen das Ehrenamt ernst. Wir sagen Danke – nicht nur mit Worten, sondern mit konkreten Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Damit Rheinland-Pfalz auch künftig ein Land bleibt, in dem Engagement gefördert, Bildung ermöglicht und Verantwortung unterstützt wird.“
