Pressemitteilung

Regierungsfraktionen wollen Preis für Unternehmerinnen ins Leben rufen

Müller: „Mehr Gründerinnen bedeuten mehr Erfolgsgeschichten“

„Mehr Gründerinnen bedeuten mehr Gerechtigkeit und mehr Erfolgsgeschichten. Deshalb setzen wir uns als Regierungskoalition dafür ein, Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu ermutigen und zu fördern. Dazu regen wir zweierlei an. Zum einen sollen die guten bestehenden Angebote evaluiert und bei Bedarf Schwerpunkte geändert werden. Zum anderen soll es einen Entrepreneurship-Preis geben, der erfolgreiche Unternehmerinnen in unserer Gesellschaft sichtbarer macht.“

Mit diesen Worten begründet Susanne Müller, Frauen- und Gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, den gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP, der heute im Landtag debattiert wurde.

„Wir müssen feststellen, dass immer noch weniger Frauen als Männer gründen“, sagte Müller im Landtag. „Wir müssen daher darüber reden, Frauen als Gründerin oder Unternehmensnachfolgerin in den Mittelpunkt zu stellen.“ Dies sei ein Beitrag zur Chancengleichheit, eine Chance für gesellschaftliche Veränderungen und zentral für die Wertschöpfung. Dabei gehe es auch um Frauen in Führungspositionen. „Hier war der Widerstand der Union im Bund in den letzten Jahren nicht förderlich. Bis zum Gesetz für mehr Frauen in Führungspositionen war es ein weiter Weg.“

In ihrem Antrag begrüßen die Ampel-Fraktionen das flächendeckende Angebot an Beratung, Förderung und Finanzierung sowie vorhandene Ideenwettbewerbe und Informationsangebote. „Wir begrüßen es weiterhin, dass die Landesregierung alles daransetzt, Bemühungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Berufe voran zu treiben“, sagte Müller. „Auf dieser Basis fordern wir die Landesregierung auf, einen Sonderpreis im Rahmen des Wettbewerbs ,Pioniergeist‘ ins Leben zu rufen, der mehr Sichtbarkeit für Frauen schafft, die erfolgreich gegründet oder ein Unternehmen übernommen haben. Die Preisvergabe soll jährlich stattfinden und durch das Ministerium für Wirtschaft und das Ministerium für Frauen vergeben werden. Auch sollen das Angebot an Information, Beratung und Finanzierung bezüglich Gründungsvorhaben weiterentwickelt und die Rahmenbedingungen für Unternehmensgründungen optimiert werden.“