Pressemitteilung

Kazungu-Haß regt „Kulturentwicklungsplan“ für Rheinland-Pfalz an

Landtag debattiert über Kulturförderung im Land

Zur heutigen Plenardebatte zum ersten Kulturförderbericht der Landesregierung erklärt die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Giorgina Kazungu-Haß:

„Der erste rheinland-pfälzische Kulturförderbericht belegt vor allem eines: Rheinland-Pfalz verfügt über eine überaus vielfältige Kulturszene. Der vorliegende Kulturförderbericht schafft erstmals Transparenz über die geförderten Kulturprojekte und Institutionen. Er ist Grundlage für einen notwendigen, breiten Diskussionsprozess zur Weiterentwicklung der Kulturförderung in Rheinland-Pfalz.“

Kazungu-Haß weiter: „Der rheinland-pfälzische Weg in der Kulturförderung hat sich bewährt. So war Rheinland-Pfalz eines der ersten Flächenländer, das die freie Kulturszene als festen Bestandteil der Kulturförderung etablierte. Die rheinland-pfälzische Kulturpolitik stellt unter Beweis, dass auch kleine Bundesländer eine qualitativ herausragende Kulturszene hervorbringen können. Dabei ist die Kulturpolitik der Landesregierung seit jeher von der Idee geleitet, Prozesse zu moderieren, Projekte mit anzuschieben und als Chancengeber für die Kreativen im Land zu wirken. In diesem Sinne hat die Ampelkoalition im letzten Doppelhaushalt die Kulturausgaben um 10 Prozent erhöht.“

„Die Kulturförderung in Rheinland-Pfalz ist nun bereit für ein zeitgemäßes Update: Ziel muss es sein, die Dynamik in der rheinland-pfälzischen Kulturszene weiter zu unterstützen und die Kulturförderung nach den Bedürfnissen der Kulturschaffenden weiterzuentwickeln. Als Ergebnis der Zusammenarbeit am „Runden Tisch Kultur“ des Kulturministers wurde in dieser Legislaturperiode in einem ersten Schritt die Kulturförderrichtlinie des Landes fortentwickelt. Im nächsten Schritt sollten in einem „Kulturentwicklungsplan“ für ganz Rheinland-Pfalz die Ziele der Kulturförderung formuliert werden. Ein solcher „Kulturentwicklungsplan“ sollte in enger Zusammenarbeit mit der kommunalen Familie und den Akteuren der institutionellen und freien Kulturszene erarbeitet werden“, so Kazungu-Haß.


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