Pressemitteilung

IQB-Studie zeigt: Stärkung der Kernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler ist Schlüssel für Zukunftserfolge

 

In der heutigen Sitzung des Bildungsausschusses des rheinland-pfälzischen Landtags wurde über die Ergebnisse der jüngst veröffentlichten IQB-Studie beraten.

Hierzu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sven Teuber: „Rheinland-Pfalz hat sich der Studie zufolge in drei der vier getesteten Bereiche als eines von nur drei Ländern stabilisiert und dadurch im Ländervergleich verbessert. In Rheinland-Pfalz sind seit der letzten IQB-Studie aus dem Jahr 2017 viele richtige Schritte eingeleitet und umgesetzt worden. Dennoch belegen die jüngsten Ergebnisse, dass wir uns nicht auf Veranlasstem ausruhen können. Es muss weiterhin auf eine Stärkung der Kernkompetenzen der Grundschülerinnen und Grundschüler hingewirkt werden. Denn gerade die Fähigkeiten in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechnen haben massiven Einfluss auf die Erfolgschancen in Schule, Beruf und Leben. Als SPD-Landtagsfraktion treten wir daher dafür ein, auch im kommenden Doppelhaushalt die Arbeit der Lehrkräfte mit den Kindern und Jugendlichen an ihren Kernkompetenzen in Mathe und Deutsch zu stärken.“

Weiter betont Teuber: „Die IQB-Studie hat aufgezeigt, dass bundesweit der Einfluss von sozialer Herkunft auf den Bildungserfolg zugenommen hat. Dieses Ergebnis konterkariert unser sozialdemokratisches Ziel, die Bildungsgerechtigkeit weiter auszubauen. Es ist notwendig, dass das Startchancen-Programm des Bundes bald beginnt, um vor allem sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler zielgerichtet zu fördern.“ Teuber regte eine weitere intensive Befassung mit den Ergebnissen der IQB-Studie an: „Als Bildungsausschuss sollten wir daher in eine der nächsten Sitzungen Professorin Petra Stanat einladen, die Direktorin des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit ihr können die Studienergebnisse weiter erörtert und im Anschluss weitere Stellschrauben zur stetigen Verbesserung identifiziert werden.“


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