„Es ist eine sehr gute Nachricht, dass das Bundesverwaltungsgericht nun Klarheit und Planungssicherheit beim Ausbau der A1 geschaffen hat. Der Lückenschluss kann vom Bundesverkehrsminister jetzt mit Vollgas angegangen werden, das Projekt muss auf die Überholspur. Denn es bietet eine spürbare Entlastung für die Menschen vor Ort, es stärkt die regionale Wirtschaft und bietet in der Region bessere Mobilitätschancen.“
Mit diesen Worten haben David Guthier, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, und Jens Jenssen, Abgeordneter der SPD-Fraktion aus dem Kreis Vulkaneifel, auf die Abweisung der Klage gegen den Ausbau des Teilabschnitts Kelberg–Adenau reagiert.
Guthier führte aus: „In seiner Begründung hat das Gericht deutlich unterstrichen, welch große Bedeutung das fehlende Teilstück hat. Das zeigt, welche Chancen in dem Ausbau stecken. Wir gehen als SPD-Fraktion davon aus, dass das Bundesverkehrsministerium sich auf diese Entscheidung vorbereitet hat und in der Lage ist, die milliardenschweren Rekordsummen zügig zu verbauen. Der Teilausbau muss von Berlin ohne Umwege mit klaren Worten, Plänen und Taten vorangetrieben werden. Das wollen wir unterstützen. Es darf nicht zu erneuter Verunsicherung durch unklare Signale kommen.“
Jenssen ergänzte: „Vor Ort hat die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts viel Erleichterung und Hoffnung ausgelöst. Sie ist gut für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, die darunter leiden, dass der LKW-Verkehr durch ihre Orte fährt. Und sie ist gut für die Wirtschaft der gesamten Region. Jetzt brauchen wir das klare Bekenntnis des Bundes, dass die Finanzierung des Projekts gesichert ist. Das jahrzehntelange Warten muss jetzt endlich enden.“

