Pressemitteilung.

Der Schuljahresbeginn zeigt: Die neue Ampel-Koalition setzt einen klaren Schwerpunkt auf die Bildungspolitik

Zum heutigen Schuljahres-Start erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bettina Brück: „Die neue Ampel-Koalition setzt einen klaren Schwerpunkt auf die Bildungspolitik, sie sorgt für eine gute Unterrichtsversorgung an den Schulen und eine bestmögliche Förderung der Kinder. In Zeiten der Haushaltskonsolidierung und der Schuldenbremse ist es nicht selbstverständlich, dass in diesem Schuljahr 270 Stellen neu geschaffen und insgesamt 1.100 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden. Überdies wird der Vertretungspool im 2. Schulhalbjahr um 200 Beamtenstellen auf dann 1.000 Vollzeitstellen ausgebaut. Dies sorgt für Planungssicherheit für die zumeist jungen Vertretungslehrerinnen und -lehrer.“

 

Brück hebt hervor, dass die Zahl der Deutsch-Intensivkurse an den allgemeinbildenden Schulen auf einem sehr hohen Niveau liege: „Im Laufe des vergangenen Schuljahres hat sich die Zahl der Kurse von 151 auf 467 verdreifacht. Es wurde schnell und effektiv insbesondere im Sinne der vielen Flüchtlingskinder reagiert. Auch in Zukunft wird sich die Zahl der Kurse nach dem Bedarf richten, und es werden gegebenenfalls weitere Angebote geschaffen. Das Konzept, dass diese Schülerinnen und Schüler zum einen intensiv Deutsch lernen und zum anderen in einigen Fächern gemeinsam mit gleichaltrigen Kindern aus Deutschland lernen, hat sich bewährt. Integration kann so rasch gelingen.“

 

Zur Kritik der CDU-Fraktion, die Ampel-Koalition lehne weiter landeseinheitliche Abiturprüfungen ab, erklärt Brück: „Die CDU-Fraktion zieht eine völlig falsche Schlussfolgerung: Vergleichbarkeit und Gerechtigkeit in der Bewertung ist wichtig. Diese erreicht man aber nicht etwa dadurch, dass man Schülerinnen und Schülern ein und dieselbe Aufgabe vorlegt. Vergleichbarkeit und Gerechtigkeit werden dadurch erreicht, dass den Schülerinnen und Schülern entsprechend der jeweiligen Vorbildung Aufgaben gleichen Schwierigkeitsgrades gestellt werden. Genau dies wird bei der Abiturprüfung 2017 geschehen: Der bundesweite Aufgabenpool wird erstmals Anwendung finden.“