„Die Achtung und Anerkennung der geschlechtlichen Identität, die Stärkung der Teilhabe und der Kampf gegen queerfeindliche Gewalt sind zentral für die Freiheit aller Menschen in Rheinland-Pfalz. Eine vielfältige Gesellschaft ist keine Bedrohung – sie ist unsere Realität, unsere Stärke und unsere gemeinsame Zukunft. Und deswegen ist es essenziell, Stimmen aus der Queer-Community den notwendigen Raum zu geben.“
Mit diesen Worten hat die SPD-Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler die gestrige Diskussionsveranstaltung der SPD-Landtagsfraktion „Quo Vadis Queer – Impulse für die parlamentarische Arbeit – Gemeinsam für Vielfalt“ eröffnet.
Auch Alexander Schweitzer, MdL und Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, unterstrich in seiner Rede zu Beginn der Veranstaltung die gemeinsame Verantwortung, eine Gesellschaft zu gestalten, in der jede Person ohne Angst vor Diskriminierung frei leben und lieben könne. Es sei nicht die Aufgabe der Politik, Lebensentwürfe zu definieren, sondern sie zu schützen, so Schweitzer.
Im Anschluss diskutierten zahlreiche Teilnehmende unter anderem mit Dörte Schall, Staatsministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, sowie Sven Teuber, MdL und Staatsminister für Bildung, über die zunehmenden Herausforderungen im Alltag queerer Menschen. Besonders bei den Themen Bildung und Jugend, Aktivismus, Arbeit und Care-Arbeit wurde in unterschiedlichen Gesprächsrunden erörtert, was das Parlament und die Gesellschaft tun können, um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen.
„Es ist unsere Aufgabe als Teil des Parlaments und als demokratische Gesellschaft, Haltung zu zeigen. Unsere Demokratie lebt von Solidarität. Wir als SPD-Landtagsfraktion setzen uns deswegen weiter mit unserer Arbeit und unseren Initiativen im Landtag unbedingt für ein buntes und offenes Rheinland-Pfalz ein. Abschließend möchte ich allen Panelteilnehmenden und Interessierten – insbesondere aus der queeren Community – für ihre Perspektiven, Einblicke und die erkenntnisreiche und wichtige Diskussion danken“, betonte Susanne Müller, Sprecherin für LGBTQI* der Fraktion, zum Abschluss der Veranstaltung.


