Tourismus-Kommission befasst sich mit Situation im Hotel- und Gastgewerbe – Klinkel: „BUGA 2031 ist Chance für Tourismus im Mittelrheintal“

16.02.2018

In ihrer heutigen Sitzung hat sich die Enquete-Kommission Tourismus mit den Herausforderungen des Gastgewerbes befasst. Bereits im Vorfeld der Anhörung hatten die Kommissionsmitglieder zwei Gastbetriebe im Mittelrheintal besucht. Dazu erklärt die Obfrau der SPD-Landtagsfraktion in der Tourismus-Kommission, Nina Klinkel:

 

„Beim Vor-Ort-Besuch der Enquete-Kommission Tourismus haben die Betreiber des Hotels Weinhaus Weiler in Oberwesel und des Bellevue Rheinhotels in Boppard eindrücklich die vielfältigen Herausforderungen des Gastgewerbes geschildert. Für die Arbeit der Tourismus-Kommission sind diese Erfahrungsberichte aus erster Hand sehr wertvoll. Am Praxistag im Mittelrheintal wie auch in der heutigen Anhörung wurde deutlich, dass insbesondere in den ländlichen Regionen des Landes die Themen Fachkräftesicherung und Entsaisonalisierung die Gastwirte umtreiben. Von großer Bedeutung für das Gastgewerbe im ländlichen Rheinland-Pfalz ist zudem der Ausbau der Infrastruktur und der Breitbandversorgung. Die Bewerbung des Mittelrheintals um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2031 ist daher eine enorme Chance für den Tourismus in der gesamten Region. Es ist zu erwarten, dass die Blumenschau beträchtliche Investitionen in den nachhaltigen Ausbau der Infrastruktur in die Region spülen wird. Wie die Landesgartenschauen gezeigt haben, können Tourismus und Gastbetriebe über Jahrzehnte von einem solchen Investitionsschub profitieren“, so Klinkel.

 

Klinkel weiter: „Deutlich wurde in der heutigen Anhörung auch, dass das Gastgewerbe nach wie vor mit einem Imageproblem zu kämpfen hat. Die neue Fachkräftestrategie 2018-2021 der Landesregierung kommt daher zum richtigen Zeitpunkt. Darüber hinaus sind auskömmliche Löhne und geregelte Arbeitszeiten unerlässlich, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. Eine vollständige Flexibilisierung und Individualisierung der Beschäftigungsverhältnisse im Gastgewerbe kann in diesem Zusammenhang nicht das Ziel sein. Vielmehr gilt es, die Instrumente Mindestlohn, Arbeitszeitregelung und Tarifbindung zu stärken. Nur so kann die Attraktivität des Hotel- und Gastgewerbes bei Auszubildenden und Beschäftigten langfristig erhalten und gestärkt werden. Als SPD-Fraktion stehen wir dabei an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

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