Sorge wegen großer Dürre – Enger Austausch der Koalition mit betroffenen Unternehmen und Verbänden zahlt sich aus

07.08.2018

Zur heutigen Sitzung des Umweltausschusses, in dem die Dürre Thema ist, erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Rahm: „Die seit Wochen anhaltende Trockenheit und die ungewöhnlich hohen Temperaturen stellen für viele Menschen, für viele Unternehmen und vor allem für Tierhalter und Landwirte eine große Herausforderung und zum Teil eine gefährliche Bedrohung dar. Heikel ist diese Extremsituation auch für Flora und Fauna, etwa für Seen und Flüsse. Es sinken die Pegel. Am Rhein hat zudem die Wassertemperatur in Mainz und Koblenz die kritische Marke von 28 Grad Celsius erreicht. Diese Wärme setzt Fische und andere Gewässerorganismen unter Stress und kann lebensbedrohlich werden. Noch ist die Lage aufgrund des recht hohen Sauerstoffgehalts im Wasser und aufgrund der ausreichenden Abflussmenge nicht dramatisch. Vor diesem Hintergrund ist es sehr zu begrüßen, dass die Landesregierung vorausschauend handelt: Die Ministerien stehen mit den Unternehmen, die Rhein-Wasser zur Kühlung benötigen, in engem Austausch. Es geht darum, vor allem ökologische Belange im Blick zu haben und gleichwohl ökonomische Fragen nicht unbeachtet zu lassen. Gut ist, dass die Landesregierung zum Austausch mit der Industrie und den Umweltverbänden einen Runden Tisch angekündigt hat.“


Der forstpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Nico Steinbach, sagt weiter: „Durch die anhaltende Trockenheit steigt auch die Gefahr vor Waldbränden. Jeder und Jede muss daher besonders vorsichtig sein bei offenem Feuer, mit Zigarettenstummeln und Glasscherben. Wer kleinste Rauchentwicklungen im Wald bemerkt, sollte sofort die Notrufnummer 112 wählen. Positiv ist: In Rheinland-Pfalz ist die Waldbrandgefahr niedriger als etwa in Brandenburg. Hier gibt es viele Mischwälder, die naturnah bewirtschaftet werden; die Bäume können länger Wasser speichern, sie trocknen nicht so schnell aus wie beispielsweise die Fichtenwälder in Brandenburg und sind weniger leicht entzündlich. Die gemeinsame Waldbewirtschaftung und der enge Austausch der Koalition mit Forstleuten und den Waldbesitzern zahlt sich aus.“

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