Von A nach B mit einer App: Landtag beschließt Antrag zur Gestaltung zukünftiger Mobilität

22.02.2018

Die Fraktionen von SPD, CDU, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen haben heute einen Antrag „Zukünftige Mobilität gestalten – wichtige Weichenstellungen vornehmen“ verabschiedet. Dazu erklärt der verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Benedikt Oster:

 

„Im Land der Pendlerinnen und Pendler ist Mobilität wichtiger Bestandteil des Alltags vieler Menschen insbesondere in den ländlichen Regionen. Angesichts begrenzter Ressourcen und einem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen ist die Entwicklung von intelligenten, vernetzten und nachhaltigen Mobilitätslösungen eine zentrale Zukunftsaufgabe. Das Land Rheinland-Pfalz geht diese Herausforderung mit zukunftsweisenden Mobilitätskonzepten an. Insbesondere bei der Integration von digitalen und technischen Neuerungen soll Rheinland-Pfalz künftig eine Vorreiterrolle einnehmen.“

 

„Um von A nach B zu kommen müssen Reisende heute oft verschiedene Buchungs- und Informationssysteme nutzen, insbesondere dann, wenn sie mit unterschiedlichen Verkehrsträgern und in benachbarten Verkehrsverbünden unterwegs sind. Ziel muss es sein, dass Routenplanung, Buchung und Zahlung einer Reise künftig länder-, verbund- und verkehrsträgerübergreifend auf einer zentralen Plattform durchgeführt werden können. Über eine App soll das Angebot auch mobil nutzbar sein und Reisende mit Echtzeitdaten zu ihrer Reise versorgt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Verkehrsverbünde die notwendigen Daten für eine solche Datenbank zur Verfügung stellen.“

 

Oster weiter: „Eine zukunftsorientierte Mobilitätspolitik muss sich an den Zielen Luftreinhaltung und Klimaschutz messen lassen. Kern einer intelligenten Mobilitätsplanung muss es daher sein, mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen und Alternativen zum motorisierten Individualverkehr anzubieten. Um den öffentlichen Nahverkehr zu stärken sprechen sich die Fraktionen von SPD, CDU, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen dafür aus, die im Koalitionsvertrag verankerte Wiedereinführung eines Landesprogramms zur Fahrzeugbeschaffung zeitnah umzusetzen. Zudem soll die Erarbeitung eines Radverkehrs-Entwicklungsplans zügig vorangetrieben werden. Eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs kommt nicht ohne qualifizierte Fachkräfte aus. In ihrem Antrag fordern die Fraktionen die Landesregierung daher auf, im Rahmen der Fachkräftestrategie des Landes den Fachkräftemangel an Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern verstärkt in den Blick zu nehmen.“

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