Bundesrat wird sich schon in zehn Tagen mit Kerosin-Vorfällen beschäftigen – Luftverkehrswirtschaft sollte Alternativen entwickeln

11.09.2018

Zur heute verabschiedeten Bundesratsinitiative zum Kerosinablass erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende, Alexander Schweitzer:

 

„Dass die Ampel-Koalition heute einen umfangreichen Bundesrats-Antrag zu Kerosinablässen verabschiedet hat und dieser schon in zehn Tagen in die Länderkammer eingebracht wird, ist sehr positiv. Die Ampel-Koalition wird weiterhin Druck machen und sich für umfassende Analysen zum Umfang und den Auswirkungen von Treibstoff-Schnellablässen auf Menschen, auf Flora und Fauna einsetzen. Es müssen tatsächliche Messungen zur Schadstoffbelastung in die Wege geleitet werden. Mittelfristig sollte auch die Luftverkehrswirtschaft Alternativen zum Fuel Dumping entwickeln. Die Debatten in den vergangenen Monaten haben gezeigt, dass die Fluglinien und die Flugzeughersteller in dieser Frage noch am Anfang stehen.“

 

Schweitzer sagt weiter: „Erfreulich ist auch, dass die von mir in die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene eingebrachte Forderung zur Veröffentlichung der Kerosin-Vorfälle nun offenbar aufgegriffen wird. Das Bundesverkehrsministerium teilte heute Pressevertretern mit, dass eine Bekanntmachung im Internet kurz vor dem Abschluss stehe. Wenn Fälle des Treibstoff-Schnellablassens dann binnen 24 Stunden im Internet veröffentlicht und die Landesbehörden informiert werden, ist ein erster Schritt getan. Es geht darum, die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen.“

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