Es ist Zeit für die Wiedereinführung der Meisterpflicht – Bundesminister Altmaier muss endlich handeln

25.07.2018

Anlässlich der aktuellen Debatte zur Meisterpflicht erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer: „Es ist an der Zeit, in manchen Handwerksberufen die Meisterpflicht wieder einzuführen. Aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion wären mit einem solchen Schritt in Gewerken wie dem Fliesenlegen und der Raumausstattung verschiedene Vorteile verbunden: Der Meisterbrief ist ein Garant für hohe Qualität – Kundinnen und Kunden haben eine große Sicherheit, dass die Dienstleistungen von den Meisterbetrieben gut und adäquat erledigt werden. Der Meisterbrief zeugt von der gut funktionierenden Selbstverwaltung des Handwerks. Dies führt dazu, dass genügend junge Menschen ausgebildet werden. In Berufen, in denen vor etwa 15 Jahren die Meisterpflicht abgeschafft wurde, ist die Zahl der Ausbildungsplätze seitdem deutlich gesunken.“

 

Schweitzer betont: „Die Rückkehr zur Meisterpflicht in ausgewählten Handwerksberufen wird der rheinland-pfälzischen Wirtschaft, vor allem dem Mittelstand, nutzen. Denn über Jahrhunderte hat sich gezeigt, dass der Meisterbrief geeignet ist als Befähigungsnachweis zur Aufnahme einer selbständigen unternehmerischen Tätigkeit. Die hervorragende Ausbildung in den Meisterberufen steht für sich. Die hohe Qualität handwerklicher Dienstleistungen in Deutschland ist weltweit bekannt. Mit der Wiedereinführung der Meisterpflicht kann überdies eine weitere Professionalisierung und Qualifizierung in den Gewerken Einzug halten – dies dürfte zu höheren Handwerkerlöhnen führen. Da die Meisterpflicht in die Zuständigkeit des Bundes fällt, muss Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nun handeln: Zur Reform der Handwerksordnung sollte er rasch einen umfassenden, rechtssicheren Vorschlag unterbreiten. Es geht darum, zügig in die Wege zu leiten, was SPD und Union in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart haben.“

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