Ökologisch orientierter Hochwasserschutz an der Grenze zu Luxemburg - davon machten sich SPD-Landtagsabgeordnete zusammen mit Landtagspräsident Joachim Mertes ein Bild vor Ort.
Unter Führung des Präsidenten des rheinland-pfälzischen Landtags, Joachim Mertes, besuchte eine Delegation von SPD-Landtagsabgeordneten am 24. März 2010 unter der Überschrift „Fraktion vor Ort“ die Gemeinde Ralingen an der Sauer, unmittelbar an der rheinland-pfälzisch-luxemburgischen Grenze. Grund des Besuchs war die Vorstellung und Besichtigung des grenzüberschreitenden Projektes „Ökologisch orientierter Hochwasserschutz an der Sauer im Bereich Ralingen (Deutschland) und Steinheim (Luxemburg)“.
Dass in dieser Region die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Alltag gehört und gelebte Partnerschaft ist, davon konnten die beiden örtlichen SPD-Abgeordneten Irmgard Fürst, selbst wohnhaft in Ralingen, und Ingeborg Sahler-Fesel die Gäste aus Mainz überzeugen. So war es auch nichts besonderes, das man sich in der Gemeindeverwaltung des luxemburgischen Ortes Rosport, am gegenüberliegenden Ufer der Sauer, zu einem gemeinsamen Gespräch traf. Über das Hochwasserschutzprojekt und weitere beeindruckende gemeinsame Initiativen informierten dort der Bürgermeister von Rosport, Romain Osweiler, und der Bürgermeister von Ralingen, Oswald Disch.
Im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahme werden rund 325.000 m³ Erdabtragsmassen anfallen. Die Baukosten für den Teilabschnitt Ralingen werden dabei rund. 2,5 Mio. Euro betragen. Davon trägt das Land Rheinland-Pfalz 90% der Investitionskosten, die Verbandsgemeinde Trier-Land ist mit 10% an den Kosten beteiligt. Das Projekt wird ebenfalls durch die EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit gefördert. Die Bauarbeiten für einen besseren Hochwasserschutz an der Sauer sollen bis zum August 2011 komplett fertig gestellt sein.
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