Seniorin mit Mädchen und Kuscheltier.

Selbstbestimmt leben im Alter und mit Behinderung

Betreuung ohne Bevormundung, Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Pflegeangebot: mit dem Wohnform- und Teilhabegesetz haben wir die Rechte Pflegebedürftiger in bundesweit vorbildlicher Weise gestärkt.

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Kontext: Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit
 
Seniorenpaar.

Senioren

Deutschlands Bevölkerung wird älter. Bis zum Jahr 2030 wird – bei sinkender Gesamtbevölkerungszahl – jeder dritte Bundesbürger älter als 60 Jahre sein. Der Anteil der Älteren wird von derzeit etwa 25 Prozent voraussichtlich auf über 30 Prozent im Jahre 2030 ansteigen. Der Anteil der Hochbetagten, die 80 Jahre und älter sind, wird um cirka 40 Prozent steigen.

Die Potentiale der Älteren sind größer denn je

Der demographische Wandel stellt unsere Gesellschaft für die Zukunft vor große Herausforderungen. Gleichzeitig bringt er aber auch eine Menge Chancen für unsere Gesellschaft mit sich. In Rheinland-Pfalz leben derzeit rund 960.000 Bürgerinnen und Bürger, die über 60 Jahre alt sind. Viele von ihnen verfügen über Erfahrungen und Kompetenzen, die für das gesellschaftliche Zusammenleben in unserem Land wichtig sind. Es ist deshalb von großer Bedeutung, dass diese Kompetenzen, Erfahrungen und das Handlungspotential des Alters in der Öffentlichkeit erkannt und anerkannt werden: Altern muss als Chance begriffen werden. Die Potenziale der Älteren und nicht die Risiken sollen im Mittelpunkt einer Politik für eine Gesellschaft des längeren Lebens stehen. Diese Chancen gilt es zu begreifen und zu nutzen. Noch nie gab es so viele mobile und gut ausgebildete ältere Menschen wie heute. Ihre Bedürfnisse und Wünsche nach einer selbstständigen und individuellen Lebensführung muss die Politik durch entsprechende Rahmenbedingungen begleiten.

Selbstbestimmt leben

In Rheinland-Pfalz gestalten wir Seniorenpolitik mit älteren Menschen. Sie selbst haben konkrete und klare Vorstellungen und Ideen hinsichtlich ihrer Lebensgestaltung. Seniorenpolitik muss daher Möglichkeiten eröffnen, das Beteiligungsinteresse älterer Menschen aufzugreifen und damit die demografischen Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Zugleich geht es darum, präventive Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Altersphase zu stützen und dafür zu werben, dass jede Einzelne und jeder Einzelne sich schon sehr früh an den Lebensbedürfnissen für das Alter orientiert.

Bereits seit vielen Jahren setzt sich die sozialdemokratische Landes- und Kommunalpolitik für ein solidarisches Zusammenleben der Generationen in Rheinland-Pfalz ein. Die SPD-Landtagsfraktion unterstützt das aktive bürgerschaftliche Engagement von Seniorinnen und Senioren, Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote für ältere Menschen und neue Generationen-Initiativen.

Hochwertige Pflege sichern

Ein längeres Leben bringt auch eine wachsende Zahl hilfe- und pflegebedürftiger Menschen mit sich. Auch die Zahl Hochbetagter, die von Demenzerkrankungen betroffen sind, steigt an. Unser Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige Pflege zu sichern und dabei den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen gerecht zu werden. Dazu gehört auch, Demenzkranken so lange wie möglich eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen.

 

Ansprechpartner

Peter Wilhelm Dröscher

  • Direktmandat im Wahlkreis 18, Kirn / Bad Sobernheim
  • Sozialpolitischer Sprecher
  • Vorsitzender des AK Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit
  • Seniorenpolitischer Sprecher
  • Vorsitzender der AG Senioren
  • Sprecher für die Belange von Menschen mit Behinderung
  • Vorsitzender des Petitionsausschusses

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Marc-Antonin Bleicher

Referent für

  • Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit
  • Senioren

Telefon: 06131/ 208- 3210
Telefax: 06131/ 208- 4208
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