Gemeinsames Salatessen im Abgeordnetenhaus: Die SPD-Landtagsabgeordneten werben für Salat, Tomaten und Gemüse aus Rheinland-Pfalz. Die SPD-Landtagsfraktion traf sich deshalb nach ihrer Fraktionssitzung zu einem gemeinsamen Mittagsimbiss mit selbst zubereiteten Salat, Tomaten und Gemüse aus der Pfalz. Die Aktion fand in Kooperation mit dem Pfalzmarkt in Mutterstadt statt. Die Salate wurden von den SPD-Landtagsabgeordneten und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SPD-Landtagsfraktion selbst zubereitet.
"Salat und Gemüse aus Rheinland-Pfalz sind gesund. Wir wollen, dass noch mehr Menschen nach der EHEC-Krise zu Salat und Gemüse greifen und gehen mit gutem Beispiel voran. Aktuell hat sich die Absatzsituation leicht entspannt, aber es besteht weiter Kaufzurückhaltung. Der durch EHEC verursachte Image-Verlust der Landwirtschaft muss schnell wieder ins Positive umgekehrt werden. Wir werben mit Genuss für Rheinland-Pfalz", so Hannelore Klamm, SPD-Landtagsabgeordnete aus Mutterstadt und Thorsten Wehner, landwirtschaftspolitscher Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Die SPD hat frühzeitig auf die wirtschaftlichen Ausfälle für die Pfälzer Gemüsebauern hingewiesen und war beim Pfalzmarkt vor Ort. Aktuell notwendig ist, dass die landwirtschaftlichen Betriebe, die von der EHEC-Krise betroffen sind, angemessene Ausfallhilfen erhalten und die von der EU angekündigten Hilfen schnell und unbürokratisch bei den Landwirten ankommen. Außerdem sollten die Ausfallhilfen von der EU angemessen erhöht werden.
Ein Entschädigungsanspruch muss zudem alle Salatarten einbeziehen und auch wichtige Erzeugnisse des Pfälzer Gemüsebaus wie Feldsalat, Rucola und Radieschen beinhalten. Bislang ist ein Entschädigungsanspruch nur für bestimmte Salate, Gurken, Tomaten, Paprika und Zucchini vorgesehen. Neben der EU ist hier vor allem die Bundesregierung gefragt und in der Verantwortung, damit alle betroffenen Landwirte tatsächlich angemessene Ausfallhilfen schnell erhalten.