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Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache

Mit dem Interventionsbündnis gegen Gewalt gegen Frauen haben wir in Rheinland-Pfalz ein Netz an Beratungs- und Hilfsangeboten für Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, noch enger geknüpft. Auf unsere Initiative hin wurden neue Interventionsstellen auf den Weg gebracht. Das Rheinland-pfälzische Interventionsprojektes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG) hat zum  Ziel, die Bekämpfung von Gewalt in engen sozialen Beziehungen als öffentliche Aufgabe  herauszustellen. Ein umfassendes Präventions- und Interventionskonzept soll dabei die Maßnahmen der staatlichen und nicht staatlichen Einrichtungen, die in diesem Bereich tätig sind, auf neue polizeiliche, zivil- und strafrechtliche sowie sozialkonzeptionelle Grundlagen stellen. RIGG arbeitet interdisziplinär, institutionenübergreifend und landesweit.

Klare Prioritäten im Landeshaushalt: Schutz vor Gewalt gegen Frauen

Wir legen Wert darauf, dass unterschiedliche soziale Anliegen auch in Zeiten harten Sparens nicht gegeneinander ausgespielt werden. Eine besondere Priorität bei der Ausgestaltung des Kapitels „Frauen“ im Landeshaushalt war es, die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen auch in Zukunft verlässlich zu unterstützen: Die Zuschüsse für Frauenhäuser, Frauennotrufe, Interventionsstellen und Beratungsstellen zu Menschenhandel und Zwangsprostitution werden aufrechterhalten und sogar leicht aufgestockt, damit diese konkreten Hilfsangebote für Frauen und Mädchen in akuten Notlagen trotz Kostensteigerungen auf dem bisherigen Niveau fortgeführt werden können.

Darüber hinaus erhalten die Frauenhäuser, Interventionsstellen und Frauennotrufe künftig einen zusätzlichen Zuschuss für ihre interne Koordinierungsarbeit. Außerdem haben wir den Haushaltsposten für die Täterarbeit im Rahmen des Rheinland-Pfälzischen Interventionsprojekts gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG) im Vergleich zur Regierungsvorlage aufgestockt, um auch hier weiterhin eine ausreichende Finanzierung sicherzustellen. Denn hier geht es um diejenigen Frauen und Mädchen, die am allerdringendsten unserer Hilfe bedürfen.

 

Ansprechpartner

Petra Elsner

    • Wahlkreis 14, Bad Neuenahr-Ahrweiler 
    • Vorsitzende des AK Gleichstellung und Frauenförderung
    • Gleichstellungspolitische Sprecherin

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    Simone Korte-Bernhardt

    Referentin für

    • Gleichstellung und Frauenförderung

    Telefon: 06131/ 208- 3118
    Telefax: 06131/ 208- 4208
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