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Die Feuerwehren waren Thema eines auswärtigen Fraktionstages der SPD-Landtagsfraktion. Eine Delegation machte diesmal Station in Trier, wo die Berufsfeuerwehr in naher Zukunft eine neue Hauptwache und zusätzlich eine Nebenwache in Planung hat. Weitere Besonderheit vor Ort: Die Berufsfeuerwehr in Trier ist die einzige im Land, die neben dem Brandschutz auch den Rettungsdienst stellt.
Gute Aussichten und ein spannender Termin also. Der Leiter der Trierer Rettungsleitstelle, Herbert Albers-Hain, führte die SPD-Abgeordneten mit Landtagspräsident Joachim Mertes durch die Abteilungen der Wache – welche bereits erkennbar in die Jahre gekommen ist. Neben den örtlichen Abgeordneten Ingeborg Sahler-Fesel und Irmgard Fürst nahmen auch die Abgeordneten Bettina Brück, Monika Fink, Hans Jürgen Noss, Fritz Presl, Astrid Schmitt und Norbert Stretz teil. Wie sich die lokale Politik für die anstehenden Zukunftsinvestitionen der örtlichen Feuerwehr einsetzt, verdeutlichten Sicherheitsdezernent Thomas Egger und die Ortsvorsteherin von Trier-Süd, Jutta Föhr.
Wie sehr im Einsatzfall jede Minute zählt, wurde noch einmal besonders deutlich, als Einsatzleitstelle, die Unterkünfte und Trainingsanlagen besichtigt wurden. Blitzschnell vor Ort zu sein, das ist auch das Hauptargument dafür, dass die Feuerwehr in den nächsten Jahren so kräftig ausgebaut wird: Die zusätzliche Nebenwache im Norden soll helfen, das als risikoreich eingestufte Gebiet um den Hafen aus nächster Nähe innerhalb der vorgeschriebenen Zeiten erreichen zu können. Und auch die neue Hauptwache soll zentraler und verkehrsgünstiger am Rande der Innenstadt gebaut werden, um im Ernstfall noch schneller vor Ort zu sein.
Der Leiter der Rettungsleitstelle begrüßte auch, dass diese Einrichtung bald das Digitalfunknetz nutzen kann, welches das Land flächendeckend aufbaut. Das Projekt zur gemeinsamen Entwicklung einer einheitlichen zentralen Abfrage- und Vermittlungstechnik für das künftige Leitstellennetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wurde erst kürzlich in Trier vorgestellt.
Gerade auch für kleinere Einheiten in der Fläche der von Trier aus koordinierten Landkreise sei es hilfreich, dass auch die neuen Funkgeräte zentral vom Land bestellt und zu 50% bezuschusst werden, so Albers-Hain. Das Land kauft insgesamt 29.100 Endgeräte ein, davon 17.200 für die Feuerwehr. Auch hier steht also eine große Neuerung ins Haus, die der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger dient – nicht nur in Trier.
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