Besserer Schutz für Schuldner vor unseriösen Schuldenregulierern

Die Überschuldung privater Haushalte ist ein besonderes soziales Problem. Wir haben eine kostenlose Schuldnerberatung ausgebaut und dafür gesorgt, dass Schuldenregulierung nicht zum Geschäft mit der Armut wird.

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Symbolfoto Armut.

Armut bekämpfen durch faire Löhne und Bildungschancen

Die beste Arbeitsprävention ist ein fairer Zugang zu guter Bildung. Wie der aktuelle Armuts- und Reichtumsbericht außerdem zeigt, müssen Niedriglöhne bekämpft werden, bei denen Menschen trotz Arbeit arm werden.

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Jochen Hartloff, Fraktionsvorsitzender.

Hartloff: Ursachen für Armut weiterhin konsequent bekämpfen!

„Der am Donnerstag (25.2.2010) vorgestellte Armuts- und Reichtumsbericht liefert uns wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung der sozialen Lebensverhältnisse in unserem Land und gibt uns gleichzeitig den klaren Auftrag, Armut und ihre Ursachen weiterhin konsequent zu bekämpfen“, kommentiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Jochen Hartloff die Ergebnisse des 4. Armuts- und Reichtumsberichtes des Landes Rheinland-Pfalz. Nach dem Bericht gilt eine halbe Million Menschen in Rheinland-Pfalz als armutsgefährdet. Besonders bestürzend sei dabei, dass die Armutsrisiken gerade für Familien mit Kindern und für Alleinerziehende am höchsten seien.

Niedriglöhne sind eine der Hauptursachen von Armut

Nach Arbeitslosigkeit sei Erwerbstätigkeit bei zu niedrigen Löhnen die Hauptursache für Armut. „Daraus folgt: Um Armut zu verhindern, muss Arbeit so entlohnt werden, dass man davon auch leben kann. Deshalb brauchen wir einen flächendeckenden Mindestlohn“, so Hartloff. „Wenn Herr Westerwelle fordert, Arbeit müsse sich wieder lohnen, so greift er damit eine unserer zentralen Forderungen auf – nur leider meint er damit etwas ganz anderes als das, was aus unserer Sicht zur Bekämpfung von Armut unbedingt geboten ist: Nämlich ein Einkommen, von dem man leben kann, ohne auf ergänzende staatliche Unterstützung angewiesen zu sein.“

Bildung als Schlüssel zu Teilhabe

Ein weiteres zentrales Instrument zur Armutsbekämpfung sei der Zugang zu Bildung, so Hartloff: „Rheinland-Pfalz geht hier mit der Beitragsfreiheit für Kindertagesstätten, Ganztagsschulen, dem Sozialfonds für Mittagessen an Ganztagsschulen und Kindertagesstätten, der Weiterentwicklung der Lernmittelfreiheit und dem gebührenfreien Erststudium einen absolut vorbildlichen Weg. Damit ermöglichen wir echte Teilhabe und gleiche Bildungschancen für alle. Wir sind führend, wenn es um die Investition in Kinder geht.“ Hartloff bekräftigte, diesen politischen Weg auch in Zukunft weiter zu gehen.

Insgesamt sei es ausgesprochen positiv zu bewerten, dass Rheinland-Pfalz auch in Zeiten der Wirtschaftskrise die drittniedrigste Arbeitslosenquote aller Länder und die drittniedrigste Quote an Empfängerinnen und Empfängern staatlicher Unterstützungsleistungen vorweisen könne.

 

Ansprechpartner

Kathrin Anklam-Trapp

    • Wahlkreis 31, Nierstein / Oppenheim
    • Sozialpolitische Sprecherin
    • Gesundheitspolitische Sprecherin
    • Stellv. Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses

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    Andrea Stalter

    Referentin für

    • Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie
    • Integration, Familie, Kinder und Jugend

    Telefon: 06131/ 208- 3500
    Telefax: 06131/ 208- 4208
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