Die Bundesautobahn A 1 ist eine der wichtigsten Verkehrsadern Europas und deshalb nicht nur für die Eifel, sondern für die ganze Region von besonderer verkehrspolitischer Bedeutung. Der Lückenschluss der A 1 ist ein gemeinsames Projekt der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
In der Vergangenheit ist es gelungen, immer wieder Teilstücke zu realisieren. Der Streckenabschnitt zwischen Daun und Rengen ist schon seit einigen Jahren unter Verkehr. Derzeit wird im Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Rengen und Kelberg gebaut. Dieser Abschnitt kann voraussichtlich noch Ende 2011 in Betrieb genommen werden. Insgesamt wird dann noch eine Lücke von rund 25 Kilometern Länge bestehen.
Seit 2004 ist die A 1 im Bundesverkehrswegeplan aufgrund der Initiative der Landesregierung im vordringlichen Bedarf und damit in der höchsten Dringlichkeit eingestuft. Die beiden Abschnitte zwischen Kelberg in Rheinland-Pfalz und Lommersdorf in Nordrhein-Westfalen unterliegen (und unterlagen auch bisher schon) einem besonderen naturschutzfachlichen Planungsauftrag, weil die Region nicht nur besonders attraktiv, sondern auch ökologisch sensibel ist. Deshalb mussten auch bei den bisher laufenden Planungsschritten naturschutzfachrechtliche Punkte besonders berücksichtigt werden.
In der Koalitionsvereinbarung haben wir festgeschrieben, die Untersuchungen im laufenden Planungsvorhaben zu vertiefen – auch unter Einbeziehung von Naturschutzbehörden auf Bundesebene. Parallel dazu wird die Landesregierung eine Nullvariantenuntersuchung durchführen, d.h. es wird untersucht, ob es Alternativen zur Schließung der bestehenden Lücke gibt.
Auf Basis der Untersuchungsergebnisse ist dann zu entscheiden, welche weiteren Planungsschritte für die verkehrsgünstigste Straßenverbindung in der Eifel aufgenommen werden.
Bild: Michael Ottersbach / PIXELIO
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