„Wenn man sich schon auf den „Bildungsmonitor“ beruft, so sollten dessen Aussagen korrekt wiedergegeben werden. In der auf Rheinland-Pfalz bezogenen Pressemitteilung des ‚Bildungsmonitors‘ finden sich folgende Zitate:
‚Rheinland-Pfalz schneidet in den meisten der 13 untersuchten Handlungsfelder gut ab. Eine Stärke besteht in der Schulqualität mit einem vierten Platz‘.
‚Fortschritte im Bildungssystem haben in den letzten Jahren zu einer Stärkung der Wachstumskräfte im Land beigetragen‘.
‚Die Fortschritte bei der Erhöhung der Schulqualität seit dem Jahr 2000 dürften langfristig die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts Jahr für Jahr um 0,25 Prozentpunkte erhöhen‘.
Und um ein Beispiel zum Thema Forschungsorientierung zu nennen (das im Bildungsmonitor auch explizit angeführt wird): Das Volumen der eingeworbenen Drittmittel je Professor ist in den vergangenen acht Jahren um fast 50 Prozent gestiegen. Naturgemäß sind bei der Datenbasis des Bildungsmonitors von 2008 auch die Daten der Forschungsinitiative, die 2008 startete, nicht berücksichtigt worden.
Allerdings bleibt auch bei dem diesjährigen Bildungsmonitor die schon mehrfach von namhaften Bildungsforschern formulierte Kritik bestehen, dass die Auswahl der statistischen Daten und deren Zuordnung zu einzelnen Handlungsfeldern nicht nachvollziehbar ist. Das gilt für eine ganze Reihe von Feldern und insbesondere auch für die Beurteilung der Forschungsstärke. Das erstellte Länderranking bleibt somit insgesamt fragwürdig.“
Referent für
Telefon: 06131/ 208- 3211
Telefax: 06131/ 208- 4208
E-Mail schreiben