Zum morgigen „Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Jutta Steinruck:
„Gewalt gegen Frauen ist leider noch immer die häufigste Menschenrechtsverletzung weltweit. Sie betrifft alle Arten familiärer Beziehungen und zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten. Gewalt gegen Frauen ist nicht abhängig von Bildungsstand, Einkommen, gesellschaftlichem Status, Kultur oder Herkunft. Sie ist keine private, sondern eine öffentliche Angelegenheit. Wir sind aufgefordert hinzusehen, offen zu sein, zu fragen und uns auf Begegnungen einzulassen.“
Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die an diesem Tag im Jahr 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden, weil sie im Untergrund tätig waren und sich an Aktivitäten gegen den Machthaber Trujillo beteiligt haben. Seit 1999 ist der 25. November von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt.
Steinruck: „Mit dem rheinland-pfälzischen Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG) erhalten betroffene Frauen und Mädchen bessere Voraussetzungen, ihr Recht auf ein gewaltfreies Leben durchzusetzen. Die Interventionsstellen nehmen von sich aus Kontakt zu den betroffenen Frauen auf, geben Informationen zu rechtlichen Möglichkeiten und erarbeiten in Zusammenarbeit mit der Polizei ein individuelles Schutz- und Sicherheitskonzept. Damit erreichen wir auch eine präventive Wirkung.“
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