Zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November 2010 erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Ingeborg Sahler-Fesel:
„Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem. Sie schränkt die persönliche Freiheit von Frauen ein und verhindert so ein selbstbestimmtes Leben. Mit dem Interventionsbündnis gegen Gewalt an Frauen haben wir in Rheinland-Pfalz das Netz an Beratungs- und Hilfsangeboten für betroffene Frauen noch enger geknüpft. Auf unsere Initiative hin wurden neue Interventionsstellen eingerichtet. Das rheinland-pfälzische Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG) hat zum Ziel, die Bekämpfung von Gewalt als öffentliche Aufgabe herauszustellen. Ein umfassendes Präventions- und Interventionskonzept soll dabei die Maßnahmen der staatlichen und nicht staatlichen Einrichtungen, die in diesem Bereich tätig sind, auf neue polizeiliche, zivil- und strafrechtliche sowie sozialkonzeptionelle Grundlagen stellen.“
Alljährlich findet am 25. November der von den Vereinten Nationen deklarierte Internationale Tag zur Beseitigung jeder Form von Gewalt gegen Frauen statt. Hintergrund für die Einführung des Aktionstags war die Verschleppung, Vergewaltigung und Ermordung von drei Frauen im Jahr 1960 in der Dominikanischen Republik durch Soldaten des ehemaligen Diktators Trujillo. Seit dem 25. November 1981 wird weltweit mit Aktionen, Veranstaltungen und Tagungen von Frauenprojekten und Initiativen, aber auch von staatlicher Seite zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Kinder aufgerufen.
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