Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz ist auf gutem Weg – Koalition fordert Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre

08.11.2017

Im Ausschuss für Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz ist am heutigen Mittwoch der Antrag der Ampel-Koalition „Eigenständige Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz - eine gute Investition in die Zukunft“ beraten und die vorherige Anhörung zu dem Antrag ausgewertet worden. Hierzu erklärt der jugendpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Marc Ruland: „Es hat sich gezeigt, dass die Experten dem Jugendengagement in Rheinland-Pfalz ein gutes Zeugnis ausstellen. Die Jugendpolitik hierzulande ist von einem großen Respekt gegenüber der jungen Generation geprägt. Es ist gut und richtig, dass sich die Jugendpolitik von einer Reglementierungspolitik wegentwickelt und zu einer stärker gestaltenden Politik hinentwickelt hat. Die Experten vom Landesjugendring urteilen etwa, dass es in Rheinland-Pfalz eine „klare Haltung für Jugendliche“ gibt, dadurch mehr Partizipation für Jugendliche geschaffen und so das Aufwachsen verbessert wird. Neu geäußerte Denkanstöße betreffen die Bereiche Schule, Jugendarbeit und Demografie sowie Jugendverbände als Werkstätten der Demokratie.“

 

Ruland betont: „Als Ampel-Koalition setzen wir uns dafür ein, dass das Wahlalter auf 16 Jahre abgesenkt wird. Diese Forderung wurde in der Anhörung etwa auch von Professor Ivo Züchner von der Philipps-Universität Marburg geteilt. Der Vorsitzende des Landesjugendrings, Volker Steinberg, urteilte gar: ‚Es wäre aus unserer Sicht ein großartiges Zeichen von Respekt und Anerkennung, wenn die Teilhabe an Wahlen für Jugendliche ab 16 ermöglicht wird.‘“

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