Bildungspolitische Debatten müssen mit Niveau geführt werden – Brück: Opposition blamiert sich

09.03.2017

Anlässlich aktueller bildungspolitischer Äußerungen und Presseberichte erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bettina Brück:

 

„Es ist sehr verwunderlich, welche niveaulosen Behauptungen zur Bildungspolitik heute geäußert worden sind. Da wirft die CDU-Fraktion der Landesregierung pauschal vor, die Bildungsqualität „systematisch“ zu senken und lobt einen Meinungsbeitrag eines Lehrers in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dieser Lehrer behauptet allen Ernstes, in Rheinland-Pfalz gelte Rechtschreibung als „Unterdrückungsmittel“ und die Landesregierung wolle „jeden Leistungsmaßstab zerstören“. Als SPD-Fraktion sind wir der Überzeugung, dass gerade in der Bildungspolitik differenziert, nachvollziehbar und faktenorientiert argumentiert werden sollte. Maßstäbe können etwa wissenschaftliche Studien sein: So erlangen rheinland-pfälzische Schülerinnen und Schüler in den PISA-Tests im Ländervergleich regelmäßig gute Ergebnisse. Nachweislich schneidet Rheinland-Pfalz auch in den IQB Bildungstrends 2015 in der Kategorie Orthographie gut ab. Derartige Fakten können Basis für eine sinnvolle bildungspolitische Auseinandersetzung sein. Keine Grundlage ist dagegen der Meinungsbeitrag eines Lehrers, der diesmal in der F.A.Z. und zuvor in der rechten Zeitung „Junge Freiheit“ seine Weltsicht ausbreitet und ausgebreitet hat. Mit ihren heutigen Einlassungen hat sich die CDU-Fraktion bildungspolitisch blamiert.“

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