Sehr gute Rahmenbedingungen an rheinland-pfälzischen Schulen

01.12.2016

Zu den heute bekannt gegebenen Zahlen und Fakten zur Unterrichtsversorgung erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bettina Brück: „Mit einem Versorgungsgrad von 98,5 Prozent für das Schuljahr 2016/2017 stehen die rheinland-pfälzischen Schulen sehr gut da. Die Unterrichtsversorgung ist so ausgestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler bestmöglich individuell gefördert werden können. Das seit Jahren hohe Niveau beim Versorgungsgrad belegt, dass die Landesregierung eine sehr gute Bildungsqualität verlässlich sicherstellt und gleichzeitig die ambitionierten und notwendigen pädagogischen Verbesserung anschiebt. Bei der Bewertung der Zahlen ist elementar: In Rheinland-Pfalz ist die Messlatte für die Unterrichtsversorgung sehr hoch, sie umfasst den Pflichtunterricht sowie weitere Förder- und Differenzierungsmaßnahmen. Im rheinland-pfälzischen Nachbarland Hessen beispielsweise wird der Versorgungsgrad nur über den Pflichtunterricht berechnet. Die rheinland-pfälzische Berechnungsmethode zeigt, dass hier ein besonderer schulpolitischer Anspruch besteht – auch in den Zeiten der Schuldenbremse.“

 

Brück betont: „Die Schülerzahlen für das aktuelle Schuljahr waren im Vorfeld besonders schwer zu prognostizieren, weil zu diesem Schuljahr viele geflüchtete Kinder an die Schulen gekommen sind. Das Konzept der Deutsch-Intensivkurse für Flüchtlingskinder hat sich bewährt, und die Kurse werden weiter bedarfsgerecht ausgebaut. In Rheinland-Pfalz gibt es die kleinsten Grundschulklassen mit einer durchschnittlichen Größe von rund 18 Kindern pro Klasse. In Rheinland-Pfalz existieren pro Schüler im Ländervergleich die meisten Ganztagsschulen. An den Schulen werden besondere pädagogische Schwerpunkte wie beispielsweise in der digitalen Bildung oder der Berufsorientierung umgesetzt, und an den Schulen sind im Vergleich junge Lehrkräfte im Dienst.“

 

Brück hebt den weiteren Ausbau des Vertretungspools auf jetzt 1000 Lehrkräfte hervor: „Der Vertretungspool ist eine große Hilfe, damit längere Zeit abwesende Lehrkräfte dauerhaft vertreten werden können. Auch im Sinne der Beschäftigten ist es richtig, dass diese Stellen im unbefristeten Beamtenverhältnis vergeben werden. Der Vertretungspool wird zum Februar 2017 auf 1000 Stellen im Beamtenverhältnis ausgebaut. Zu Beginn des Schuljahrs wurden rund 1200 Lehrkräfte neu eingestellt und 270 zusätzliche Stellen geschaffen.“

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