Haller/Pepper: Rheinland-Pfalz setzt weiterhin auf zukunftsgerichteten Ausbau der Förderung von Medienkompetenz

20.05.2010

„Wir begrüßen den heute von Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß angekündigten Ausbau des Programms ‚Medienkompetenz macht Schule‘ sowie den anlaufenden Modellversuch ‚zur Förderung innovativen Lernens mit digitalen Medien in der Grundschule (DIMIG)‘“, erklären Martin Haller, SPD-Obmann in der Enquete-Kommission „Verantwortung in der medialen Welt“, und Renate Pepper, stellvertretende Vorsitzende der Kommission.

„In der Enquete-Kommission ‚Verantwortung in der medialen Welt‘ haben wir uns mehrfach mit den Entwicklungen der Kommunikationsgesellschaft beschäftigt. Dabei hat sich immer wieder gezeigt, dass Medienkompetenz eine zentrale Schlüsselqualifikation besonders bei Kindern und Jugendlichen ist. Der Umgang mit neuen Kommunikationsmedien kann neben Lesen, Schreiben und Rechnen inzwischen als Form einer vierten Kulturtechnik betrachtet werden. Auch gestern haben die in die Kommission eingeladenen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Gruppen betont, wie wichtig umfassende Kenntnisse über den verantwortungsvollen Umgang mit Medien sind. Der heute angekündigte Ausbau des Programms ‚Medienkompetenz macht Schule‘ um 50 weitere Standorte ist daher ein wichtiger Schritt, damit künftig noch mehr Kinder und Jugendliche erreicht werden und von den Angeboten profitieren können. Besonders freut uns der Start eines Modellversuchs zur Förderung des Lernens mit digitalen Medien in Grundschulen. Denn Kinder wachsen heute von Anfang an ganz selbstverständlich mit verschiedenen Medien auf. Deshalb ist es sinnvoll und zukunftsweisend, mediale Kompetenzen schon in jungen Jahren zu fördern und auszubauen. Ein wichtiger Baustein hierfür ist die Stärkung der Medienkompetenz von Lehrerinnen und Lehrern, wie sie in dem Modellprojekt auch angelegt ist“, so die beiden Abgeordneten.

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