US-Gefahrstofflager im Kreis Germersheim: SPD-Fraktion thematisiert Sicherheits- und Umweltrisiken im Umweltausschuss

26.07.2017

Zur geplanten Kapazitätserweiterung des US-Gefahrstofflagers im Kreis Germersheim erklärt die örtliche SPD-Abgeordnete, Barbara Schleicher-Rothmund:

„Mit Blick auf die geplante Kapazitätserweiterung des Gefahrstofflagers auf dem Gelände des US-Depots im Kreis Germersheim gibt es noch viele Fragezeichen. Statt bisher 70 Tonnen sollen dort künftig bis zu 1.900 Tonnen sogenannter Gefahrstoffe gelagert werden. Wenn in unmittelbarer Nähe zu einem Wohngebiet ein Lager mit zum Teil giftigen, brennbaren oder umweltschädlichen Stoffen und Gemischen massiv erweitert werden soll, ist es völlig nachvollziehbar, dass viele Bürgerinnen und Bürger Bedenken haben. Dem legitimen Informationsbedürfnis der Menschen vor Ort gilt es umfassend Rechnung zu tragen. Insbesondere muss transparent dargestellt werden, welche Risiken für die Bevölkerung in dem dicht besiedelten Gebiet bestehen und welche Vorkehrungen für einen möglichen Störfall von Seiten der US-amerikanischen Betreiber getroffen werden“, so Schleicher-Rothmund.

 

 „Als SPD-Fraktion werden wir die möglichen Sicherheits- und Umweltrisiken im Zusammenhang mit dem geplanten US-Gefahrstofflager im nächsten Umweltausschuss thematisieren. Ein entsprechender Berichtsantrag an die Landesregierung wurde heute eingereicht“, erklärt Schleicher-Rothmund.

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