SPD-Fraktion begrüßt Vorgehen der Landesregierung - Anerkennung von Frostschäden als Elementarereignis ist wichtig

13.06.2017

Zur heutigen Erklärung betreffend von Frostschäden erklärt der landwirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Nico Steinbach: „Die Entscheidung der Landesregierung, die widrigen Witterungsverhältnisse mit früher Wärme und spätem Frost als außergewöhnliches Elementarereignis anzuerkennen, ist richtig und gut. Die SPD-Landtagsfraktion hat sich mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass die aktuelle Notfallsituation anerkannt wird. Nun ist der Weg für staatliche Finanzhilfen für von Frostschäden besonders betroffene Landwirte geebnet. Manche Obstbauern sind dramatisch betroffen, Ernteausfälle bis zu 90 Prozent waren bereits kurz nach den Frostnächten im April absehbar.“

 

Steinbach sagt: „Die Landesregierung steht an der Seite der landwirtschaftlichen Betriebe im Land und zeigt sich als verlässlicher Partner. Nun müssen die Schäden und Ertragsausfälle zunächst umfassend ermittelt werden. Im Anschluss können die betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe dann bei den Kreis- und Stadtverwaltungen ihre Schäden melden. Die Finanzhilfen, die bis zu einer Maximalsumme von 10.000 Euro gewährt werden dürfen, sind ein Baustein im Maßnahmenmix, mit dem die Landesregierung kurzfristig auf die außergewöhnlichen Witterungsbedingungen reagiert. Mittelfristig erfordert der Klimawandel eine Anpassung in der Landwirtschaft, insbesondere der Obstbauern an diese neuen Witterungsverhältnisse. Dabei werden auch weitergehender Versicherungsschutz, Beregnungssysteme sowie Kulturschutzeinrichtungen eine wichtige Rolle spielen.

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