Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Astrid Schmitt, freut sich, dass es möglich war, dass jetzt auch die CDU einen ursprünglich von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebrachten Antrag unterstützen konnte. Damit werde ein gemeinsames Vorgehen auch gegenüber dem Bund im Sinne der Menschen vor Ort möglich.
Schmitt: "Im Mittelrheintal herrscht derzeit eine extrem hohe Lärmbelastung durch Güterzüge, hinzu kommen die entsprechend durch den Güterverkehr ausgelösten Erschütterungen. Beides belastet die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen, die in der Region leben, massiv. Außerdem sorgen Lärm und Erschütterungen für Einbußen bei der touristischen und wirtschaftlichen Entwicklung des UNESCO Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Die Prüfung einer Alternativtrasse muss deshalb ernsthaft und zügig angegangen werden. Gleichzeitig muss ein Bündel von kurzfristigen Maßnahmen zur Verbesserung der Lebenssituation der vom Bahnlärm betroffenen Menschen im Mittelrheintal auf die Agenda gesetzt werden. Dazu gehören vor allem Geschwindigkeitsbegrenzungen, ein Maßnahmenplan gegen die Erschütterungen und wirksame Umrüstanreize mit lärmabhängigen Trassenpreisen.“
Michael Hüttner, SPD-Abgeordneter aus der Region, betonte: „Die Menschen müssen eine Perspektive für ihre stark beeinträchtigte Lebensqualität erhalten. Nicht zuletzt ist dies auch im Sinne der touristischen Entwicklungspotenziale des Mittelrheintals.“
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