Rund ein Drittel weniger Wohnungseinbrüche: Fokus auf Prävention zahlt sich aus

26.07.2017

Zum Rückgang der Einbruchszahlen im ersten Halbjahr 2017 erklärt der polizeipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Schwarz:

 

„Bereits wenige Monate nach dem Start des landesweiten Einsatzkonzepts zur Bekämpfung von Wohnungseinbruchsdiebstählen zeichnen sich erste Erfolge ab: Im ersten Halbjahr dieses Jahres ist die Zahl der Wohnungseinbrüche um rund ein Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Das sind rund 1.300 Fälle weniger als noch in 2016. Heute zeigt sich, dass sich die Bündelung der Einsatzkräfte beim LKA, der Bereitschaftspolizei, den Polizeipräsidien und der Hochschule der Polizei gelohnt hat. Durch abgestimmte Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen und die Zusammenarbeit mit den Bundesländern ist es gelungen, die Einbruchszahlen drastisch zu reduzieren. Nicht zuletzt hat sich der Fokus auf intensive Präventionsarbeit und die Beratungsleistung der Polizei beim Einbruchsschutz ausgezahlt“, so Schwarz.

 

Schwarz weiter: „Die rückläufige Entwicklung der Fallzahlen muss nun Ansporn sein, auch im Bereich der Aufklärung und Strafverfolgung noch besser zu werden. Noch immer wird nur etwa jeder neunte versuchte oder geglückte Wohnungseinbruch aufgeklärt. Ziel muss es sein, Einbrecher dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen. Neue Ermittlungsansätze im Bereich der Einbruchskriminalität sind etwa durch die neu geschaffene Möglichkeit der automatisierten Kennzeichenerfassung im Zuge der Novelle des Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes zu erwarten.“

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