„Gleichstellungsexpertinnen haben, mit Förderung der Hans-Böckler-Stiftung, ein neues Prüfinstrument gegen Entgeltdiskriminierung vorgestellt. Der so genannte ‚Entgeltgleichheits-Check’ (eg-check.de) steht als neues Testverfahren nicht nur Unternehmen, sondern einem größeren AkteurInnen-Kreis zu Verfügung. Sinnvoll erscheint, dass alle einzelnen Entgeltbestandteile geprüft werden. Ich begrüße diese Initiative ausdrücklich“, so die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagfraktion Ingeborg Sahler-Fesel.
In Deutschland verdienen Frauen im Durchschnitt rund 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Zur Beseitigung dieser Entgeltdiskriminierung sind effektive Prüfinstrumente nötig. Vor diesem Hintergrund haben Karin Tondorf und Andrea Jochmann-Döll diesen Entgeltgleichheits-Check entwickelt. Dabei werden auf Basis der geltenden Rechtslage wichtige Vergütungsbestandteile, wie Grundgehalt, Leistungsvergütungen oder Erschwerniszuschläge, einzeln auf mögliche Diskriminierung geprüft.
Sahler-Fesel: „’Echte’ Chancengleichheit im Erwerbsleben beinhaltet aus meiner Sicht vor allem die Überwindung immer noch bestehender Verdienstunterschiede. Unser Ziel muss im Interesse von Chancengleichheit von Frauen und Männern sein, die Entgeltgleichheit der Geschlechter zu erreichen.“
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