Rauschkolb: Frauen müssen ihre eigene Existenz sichern können

07.03.2017

Anlässlich des Internationalen Frauentags am Mittwoch, 8. März 2017, erklärt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Jaqueline Rauschkolb: „Frauen sind für den Arbeitsmarkt enorm wichtig. Frauen sind belastbar, gut ausgebildet und haben Führungsqualitäten. Uns als SPD-Landtagsfraktion ist es wichtig, Frauen den Weg auf den Arbeitsmarkt zu ebnen und qualifizierte Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu halten. In diesem Zusammenhang sind moderne Arbeitszeitmodelle, eine Verbesserung der Aufstiegschancen und faire Löhne von großer Bedeutung. Voll und ganz teilen wir die Forderungen der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di: Es muss klares und unmissverständliches Ziel sein, dass Frauen über alle Lebensphasen hinweg eigenständig ihre Existenz sichern können! Das von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles geplante Rückkehrrecht aus der Teilzeit zur ursprünglichen Arbeitszeit setzt an der richtigen Stellen an.“

 

Rauschkolb betont: „Die SPD hat in den vergangenen Jahren auf Landes- und Bundesebene im Bereich der Frauenpolitik viel erreicht: Die Einführung des Elterngeld Plus, die Reform des Sexualstrafrechts, die Verabschiedung des Entgelttransparenzgesetzes und die Verbesserung des Gewaltschutzes im Bereich des Menschenhandels haben zu Verbesserungen geführt. Wichtig für viele Frauen sind auch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns, die Frauenquote zur gleichberechtigten Teilhabe in Führungspositionen, die Anhebung des steuerlichen Entlastungsbetrages für Alleinerziehende und das novellierte Landesgleichstellungsgesetz. Als SPD-Fraktion werden wir weiter dahingehend wirken, dass eine tatsächliche Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen erreicht wird. Sie ist bisher noch nicht in Sicht.“

 

Zum Hintergrund: Im Jahr 1910 wurde auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ in Kopenhagen der Internationale Frauentag beschlossen, erstmals fand er 1911 statt. Maßgeblich beteiligt war die deutsche Sozialdemokratin Clara Zetkin. Damals standen Forderungen zum Frauenwahlrecht im Mittelpunkt. Heute bietet der Internationale Frauentag Anlass, das Erreichte zu würdigen und aktuelle Herausforderungen klar zu benennen.

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