SPD-Fraktion unterstützt Antidiskriminierungsarbeit – Die Herabwürdigung von Menschen ist gesamtgesellschaftliches Problem

13.03.2017

Die frauen- und integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Sprecherin für vielfältige Lebensweisen, Jaqueline Rauschkolb, erklärt zum fünfjährigen Bestehen der Antidiskriminierungsstelle des Landes: „Diskriminiert zu werden, gehört leider immer noch zum Alltag vieler Menschen. Jeder, jede hat Diskriminierung wohl schon selbst in irgendeiner Form erfahren. Vor etwas mehr als zehn Jahren ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in Kraft getreten, das den Schutz von Individuen vor "Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität" zum Ziel hat. Allerdings wird das Antidiskriminierungsrecht allein das gesamtgesellschaftliche Problem nicht lösen. Antidiskriminierungspolitik muss auch Institutionen, Verfahren und Strukturen im Blick haben, die benachteiligend wirken können. Es geht darum, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Diskriminierung zu schärfen, Angebote zur Prävention und Einstellungsänderungen zu machen und nicht zuletzt Betroffene darin zu unterstützen, sich zu wehren. All dies macht die Antidiskriminierungsstelle des Landes in hervorragender Weise. Die SPD-Landtagsfraktion wird deren Arbeit weiter intensiv unterstützen und gratuliert der Antidiskriminierungsstelle zum Jubiläum.“

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