Elsner zum Frauentag: Gleichstellungspolitik ist aktueller denn je, auch mit Blick auf Flüchtlinge

07.03.2016

„Frauen, die nach Deutschland geflüchtet sind, verdienen besonderen Schutz und Aufmerksamkeit“, erklärt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Petra Elsner, zum Internationalen Frauentag am morgigen Dienstag, am 8. März. „Als Gesellschaft müssen wir dafür sorgen, dass diese Frauen ihre traumatischen Erfahrungen verarbeiten können. Zudem muss der Bund deutlich mehr Sprach- und Integrationskurse für Frauen und Männer anbieten. Elementar ist, dass die Gleichberechtigung als ein Schwerpunktthema in den Kursen unterrichtet wird. Die glasklare Botschaft muss heißen: Frauen und Männer sind in Deutschland gleichberechtigt. Diskriminierung oder Herabwürdigung aufgrund des Geschlechts wird bekämpft.“

 

Anlässlich des Frauentags hebt Elsner hervor, dass Frauen in Deutschland mehr berufliche Möglichkeiten erhalten müssen: „Frauen sind belastbar, gut ausgebildet und haben Führungsqualitäten. Ihre Ideen und Potentiale werden in allen Lebensbereichen benötigt. Mit Blick auf die Arbeitswelt sind gute Aufstiegschancen, familienfreundliche Arbeitszeiten, moderne Arbeitszeitmodelle, faire Löhne und umfassende Betreuungsangebote für die Kinder wichtig.

 

Die SPD-Landtagsfraktion hat sich daher für 2016 die Betreuungsgarantie für Grundschüler und den Ausbau der Betreuungszeiten für Kitas auf die Fahne geschrieben. Durch eine gute, kostenfreie und zuverlässige Betreuung der Kinder wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich erleichtert.“ Elsner betont: „Die SPD-Fraktionen des Bundestags und des rheinland-pfälzischen Landtags haben in den vergangenen Jahren im Bereich der Frauenpolitik Erfolge erzielt: Der gesetzliche Mindestlohn, die seit einem Jahr geltende Frauenquote, die Anhebung des steuerlichen Entlastungsbetrages für Alleinerziehende und die Novellierung des Landesgleichstellungsgesetzes. Dennoch sind weitere Schritte für eine tatsächliche Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen notwendig. Dafür arbeitet die SPD-Fraktion im Landtag.“

 

Zum Hintergrund: Im Jahre 1910 wurde auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ in Kopenhagen der Internationale Frauentag beschlossen, im Jahr 1911 wurde er erstmals begangen. Maßgeblich beteiligt an der Einführung war die deutsche Sozialdemokratin Clara Zetkin. Damals standen Forderungen zum Frauenwahlrecht im Mittelpunkt.

 

 

 

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Ansprechpartnerin

Simone Korte-Bernhardt

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  • Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten
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