Gewalt an Frauen den Nährboden entziehen

25.11.2017

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen erklärt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Jaqueline Rauschkolb:

 

„Zu Tausenden erzählen Frauen in diesen Tagen im Netz von sexuellen Übergriffen in ihrem Alltag. Es macht betroffen, wie verbreitet Grenzüberschreitungen gegenüber Frauen in unserer Gesellschaft nach wie vor sind. Trotz vieler Fortschritte werden Frauen täglich Opfer von Gewalt. Gewalt gegen Frauen geht uns alle an. In der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie: In allen gesellschaftlichen Bereichen muss darauf hingewirkt werden, dass jedweder Form von Gewalt an Frauen der Nährboden entzogen wird.“ 

 

Rauschkolb weiter: „Die meisten Gewalttaten an Frauen passieren nach wie vor im häuslichen Umfeld. Die polizeiliche Kriminalstatistik für Rheinland-Pfalz weist für das Jahr 2016 mehr als 10.000 Fälle von Gewalt in engen sozialen Beziehungen aus. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer um ein vielfaches höher liegt. Ein wichtiger Schritt für die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen ist, dass seit der Verschärfung des Sexualstrafrechts im Jahr 2016 der Grundsatz ‚Nein heißt Nein‘ gilt.“

 

„In Rheinland-Pfalz finanziert und fördert die Landesregierung eine Vielzahl von Unterstützungs- und Interventionsmaßnahmen. Mit RIGG (Rheinland-Pfälzisches Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen) wurde in Rheinland-Pfalz ein Netzwerk etabliert, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, betroffene Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen. Die verschiedenen Unterstützungs- und Interventionseinrichtungen im Bündnis leisten wertvolle Arbeit für die Betroffenen“, so Rauschkolb abschließend.  

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