Rheinland-pfälzische Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

02.02.2017

Anlässlich des heute vorgestellten Konjunkturberichts der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern zum Stimmungsbild in der rheinland-pfälzischen Wirtschaft erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Denis Alt:

 

„Zu Beginn des Jahres 2017 ist das Konjunkturklima in Rheinland-Pfalz sehr erfreulich. Dies belegt der heute vorgestellte Konjunkturbericht der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern. Positiv ist, dass sich das rheinland-pfälzische Geschäftsklima im Vergleich zum Herbst 2016 noch einmal verbessert hat. Alle untersuchten Wachstumsindikatoren wie der Auftragsbestand und die Kapazitätsauslastungen, die Exporterwartungen, die Absicht zu investieren und neue Mitarbeiter einzustellen, befinden sich auf einem ungebrochenen Wachstumspfad. Die Ergebnisse belegen die Robustheit  der rheinland-pfälzischen Wirtschaft quer durch alle Branchen - von der Industrie über das Baugewerbe und den Handel bis hin zum Dienstleistungssektor. Ebenfalls ist zu begrüßen, dass sich alle Regionen im Land auf einem durchweg positiven Entwicklungspfad befinden“, so Alt.

 

Vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen für die rheinland-pfälzischen Unternehmen warnt Alt davor, sich auf den positiven Konjunkturerwartungen auszuruhen. „Das positive Geschäftsklima und das gute Konjunkturklima sollten zum Anlass genommen werden, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Rheinland-Pfalz im Sinne der Unternehmen zukunftssicher zu gestalten. Die in der IHK-Studie benannten Herausforderungen für die heimischen Betriebe wie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, den Inlandsabsatz und die Herausforderungen durch den Fachkräftemangel nehmen wir ernst. Mit einem ausgewogenen Mix an Maßnahmen sorgt die rheinland-pfälzische Landesregierung kontinuierlich dafür, Rheinland-Pfalz als starken Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln. Im Bereich der Außenwirtschaftsförderung, dem Tourismus, der Infrastruktur, der Innovationsförderung sowie der Unternehmensgründungen setzt die Landesregierung die richtigen Schwerpunkte. Zudem wird mit dem Meisterbonus die berufliche Bildung in Rheinland-Pfalz nachhaltig gestärkt und dem drohenden Fachkräftemangel entgegengewirkt“, so Alt weiter.

 

Mit Blick auf mögliche Auswirkungen des Brexits und die protektionistischen Bestrebungen des neuen US-Präsidenten sagt Alt: „Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist auf den Weltmärkten sehr breit aufgestellt. Die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land haben früh die Notwendigkeit erkannt, sich nicht von einzelnen Absatzmärkten abhängig zu machen und ihre Exportaktivitäten zu diversifizieren. Bisher konnten der bevorstehende Brexit und die protektionistischen Vorstellungen des neuen US-Präsidenten das rheinland-pfälzische Geschäftsklima daher nicht trüben. Dennoch gilt es, die Entwicklungen des Welthandels und mögliche Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz weiter im Auge zu behalten.“

 

 

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