Schweitzer fordert Auto-Industrie zum Handeln auf – Autofahrer müssen entschädigt werden

23.08.2017

In einer Aktuellen Debatte unter dem Titel "Fahrverbote abwenden - Verkehr stadtverträglich gestalten" hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer die Auto-Industrie zu sehr raschem Handeln aufgefordert. "Die Automobil-Industrie muss sich sputen. Es ist überfällig, dass die deutschen Hersteller bei den neuen Antriebstechnologien einen Gang um zum Teil sogar mehrere Gänge höher schalten. Es wäre zu wünschen gewesen, dass die deutsche Ingenieurskunst mit der gleichen Akribie neue Antriebsmodelle entwickelt hätte, wie sie Betrügereien bei Abgasmessungen austüftelte. Die geschädigten Autofahrer müssen entschädigt werden. Auf Kosten der Unternehmen müssen die Fahrzeuge umgerüstet werden, die mehr Schadstoffe ausstoßen, als die Hersteller angegeben hatten."

 

Schweitzer begrüßte, dass Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu einem Städteforum Saubere Mobilität für den 30. August eingeladen hat: "Das klare Ziel muss sein, die vom Stickoxid-Problem betroffenen Städte in Rheinland-Pfalz darin zu unterstützen, die Schadstoffwerte in ihrem Gebiet wirksam zu senken. Saubere Luft und die Gesundheit der Menschen müssen höchste Priorität haben. Von elementarer Bedeutung ist es, Fahrverbote zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass die regionale Wirtschaft, die auf Mobilität in den Städten angewiesen ist, keinen Schaden leidet."

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